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OB Schwenke im Gespräch
Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Mitte) im Gespräch mit dem Entwickler der Elbphilharmonie Dieter Becken (rechts) und dem Offenbacher Wirtschaftsförderer Jürgen Amberger. © Immobilienzeitung
Die gerade zu Ende gegangene Internationale Immobilienmesse MIPIM nutzten der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Wirtschaftsförderer Jürgen Amberger für intensive Werbung zum Standort Offenbach.

Die Stadt Offenbach ist traditionell auf dem Stand der Region Frankfurt Rhein Main über die Marketinggesellschaft der Region FRM vertreten. Nachdem in den vergangenen Jahren die Hafenentwicklung im Fokus stand, haben beide dieses Jahr insbesondere die Investitionsmöglichkeiten im Dienstleistungsgebiet Kaiserlei dargestellt.

Im Vorfeld der Messe hatten Schwenke Amberger und bereits zehn längere Gespräche mit Unternehmen vereinbart. In Cannes nutzten beide die Gelegenheit zu mindestens ebenso vielen weiteren längeren Gesprächen an den Tischen der Messe und im Umfeld der Messe.

OB Dr. Schwenke: „Wir haben kurz vor der Messe einen anschaulichen Plan möglicher Orte für Investitionen im Kaiserleigebiet entwickelt und diesen mit auf die Messe genommen. Mit diesem Plan, der aus dem Masterplan Offenbach 2030 abgeleitet ist, haben wir ausgewählten Investoren direkt geeignete Flächen aufgezeigt.“

Anders als übliche Imagebroschüren habe der Investitionsplan Kaiserlei auf einen Blick gezeigt, welche Aktivitäten dort gerade in Arbeit sind und welche Flächen aktuell noch zur Verfügung stehen.

Schwenke weiter: „Auf dieser Grundlage haben wir mit Investoren und Entwicklern schon sehr konkret und intensiv über die Chancen in Offenbach gesprochen. In den nächsten Wochen fassen wir per Mail, Telefon und in weiteren Terminen konkret nach.“

Neben den intensiven Einzelgesprächen bot die MIPIM auch die Möglichkeit zahlreiche weitere Kurzgespräche auf dem Stand und bei den verschiedenen Veranstaltungen zu führen. Die genaue Zahl der Kontakte lässt sich daher nicht ermitteln. „Schwenke und Amberger waren nach Rückkehr allerdings beide heiser“, berichtet Kerstin Holzheimer vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit mit einem Augenzwinkern, die Möglichkeiten wurden also offenbar maximal genutzt.

Im Bereich Wohnen ist die Herausforderung in Offenbach mittlerweile die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, in Cannes überwiegen aber Investoren für hochpreisigen Wohnraum. Im Bereich Gewerbeansiedlungen hat Offenbach hingegen dringenden Bedarf an weiterer Entwicklung. Schwenke und Amberger führten deshalb mit zwei Ausnahmen exklusiv Gespräche zum Thema Gewerbe, um hier voranzukommen.

Eine große Freude für Schwenke war die Tatsache, dass fast jedes zweite Gespräch mit der Rückantwort „Offenbach? Bei Ihnen geht es doch aktuell richtig aufwärts!“ begann. Das zeigt, dass Offenbach mittlerweile überregional sehr positiv wahrgenommen wird – eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass auch Unternehmen hier herziehen wollen.

Schwenke: „Man darf sich aber keine falschen Vorstellungen machen: ein Gespräch auf einer Messe verändert noch nicht die Welt. Am Ende gehört immer auch das Glück dazu, genau denjenigen zu finden, der das sucht, was wir bieten können. Unser Job ist, den Zufall wahrscheinlicher zu machen, indem wir mit intensivem Fleiß über unsere Möglichkeiten informieren. Dazu haben wir die Messe genutzt“. 

29. März 2018