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Die sehr gute Investitionsstimmung in Offenbach und die Energiewende standen im Mittelpunkt des 19. „TOP 100“-Gesprächs, zu dem die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach mit ihren Partnern Siemens AG Energy Solutions und Honda R&D Europe für Donnerstag, 12. November 2015, eingeladen hatte. „Aufgrund des von uns gewählten Mottos ,Power Generation‘ war es naheliegend, dass wir die Veranstaltung bei Siemens durchführen wollten, und wir sind sehr froh, dass wir dort zu Gast sein durften“, sagte der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Jürgen Amberger.

Oberbürgermeister Horst Schneider hob in seinem Redebeitrag die sehr gute Investitionsstimmung in Offenbach hervor und machte deutlich, dass die aktuelle Bautätigkeit in Offenbach die Stadtentwicklung sehr positiv voranbringen wird. „Auch der Masterplan“, so Schneider, „wird das Augenmerk der Investoren weiter auf Offenbach lenken und die positive Dynamik stärken.“ Die anwesenden Unternehmen forderte er auf, sich weiterhin positiv einzubringen. In diesem Zusammenhang machte der Oberbürgermeister deutlich, dass die Bewältigung der Energiewende, die Verfügbarkeit von Energie und vor allem die Energiesicherheit eine entscheidende Rolle bei der weiteren Wirtschaftsentwicklung spielt.

Dirk Steding, Betriebsleiter des Standortes Offenbach, der Siemens AG Energy Solutions stellte in einem Vortrag die Herausforderungen an die Energieerzeugung für heutige und zukünftige Generationen dar. „Siemens hat alle Lösungen für eine energieeffiziente und umweltfreundliche Energieversorgung. Mit intelligenten Stromnetzen – wie „Smart Grids“ – sind wir für die dezentrale und zentrale Energieversorgung einsatzbereit.“

Auch Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir wies auf die Langfristigkeit der Energiewende-Prozesse hin. „Das Thema dieser Veranstaltung ,power for generations‘ bringt einen zentralen Aspekt zum Ausdruck: Die Energiewende, also der Umbau des gesamten Energiesystems hin zu einer überwiegend dezentralen Erzeugungsstruktur, die auf Erneuerbaren Energien basiert, ist ein Jahrhundertprojekt! Sie hat nicht nur Auswirkungen auf die gesamte europäische Energie- und Klimapolitik, sondern auch immense wirtschaftspolitische Dimensionen. Denn für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft wie der unseren ist eine gesicherte, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung essentiell. Die Energiewende wird völlig neue wirtschaftliche Impulse geben.“

Der Minister betonte, dass die ambitionierten Ziele der Landesregierung nicht ohne die hessischen Unternehmen erreicht werden können. „Es sind die Unternehmen, die technologische Entwicklungen vorantreiben. Außerdem bestehen hier große Einsparmöglichkeiten durch mehr Energieeffizienz. Wir unterstützen Sie dabei, diese Potenziale zu heben, unter anderem mit dem Beratungsangebot unserer neuen ,Energie-Agenda 2015‘. Darüber hinaus werden wir mit dem im Sommer gegründeten ,House of Energy‘ den Wissenstransfer zwischen Forschung und Unternehmen verstärken.“

Im Anschluss an die Vorträge unterhielt der energiegeladene Kabarettist Hennes Bender die Gäste mit Ausschnitten aus seinem aktuellen Programm „Klein/Laut“. Niemand durfte sich vor ihm sicher fühlen, er kommentierte politische Kommentare, Abhörskandale und den Irrsinn der Überdigitalisierung, bei der aus Jugendzeiten gewohnte Kontakt zu Freunden fast völlig abhanden komme und man nur noch über Mailboxen und digitale Netzwerke kommuniziere.

Vertreten bei der TOP 100-Veranstaltung waren die größten Unternehmen, Firmen und Institutionen der Stadt. Bei den Gesprächen ging es in erster Linie um die Vernetzung und den Austausch zwischen den Vertretern der Wirtschaft und das Knüpfen neuer Kontakte. Mit der Veranstaltung knüpfte die Stadt an die gelungene TOP 100-Reihe der vergangenen Jahre an. Ziel der Wirtschaftsförderung ist eine verbesserte kommunikative und in der Folge strukturelle Vernetzung der Unternehmen untereinander. Diese soll als ein wichtiger Standortvorteil der Wirtschaftsunternehmen stetig weiter entwickelt werden.

Die hohe Zahl an Anmeldungen seitens der Wirtschaftsvertreter ist nach Ansicht der Wirtschaftsförderung ein Hinweis darauf, dass dieses Angebot zur Kommunikation gern und sehr gut angenommen wird. Ziel ist es, in dauerhaften Dialog mit den Unternehmen zu treten und den Unternehmen auch untereinander eine Vernetzungsplattform anzubieten. Dass das Konzept der TOP 100 nach wie vor aktuell ist, zeigt sich auch daran, dass noch während der Veranstaltung zwei Unternehmen Interesse für eine Veranstaltungspartnerschaft für die 20. Veranstaltung im nächsten Jahr angemeldet haben.

Bildinformation:

Das Foto (Stadt Offenbach) zeigt von links: Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung; Horst Schneider, Oberbürgermeister Stadt Offenbach am Main; Dirk Steding, Betriebsleiter Siemens Offenbach am Main, Energy Solutions; Jürgen Amberger, Leiter Wirtschaftsförderung Stadt Offenbach am Main