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Oberbürgermeister Dr. Schwenke mit Künstlerin Florence Dailleux-Kovarbasic
Das Foto zeigt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke mit der Künstlerin Florence Dailleux-Kovarbasic. © Naile Gölbasi
Im virtuellen Innenhof des Büsingpalais trafen sich auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach am Main die größten Unternehmen nach Mitarbeitern und Steuerzahlungen beim Netzwerktreffen Top 100. Mit dem diesjährigen Partner, der HaackSchubert Partnerschaftsgesellschaft mbB, gastierte die Veranstaltung im Hafen mit aktuellen und spannenden Themen am Montag, 10. Februar.

Etwa 130 Gäste waren trotz stürmischer Wetterbedingungen gerne der Einladung gefolgt und fanden sich in dem neuen Gebäude der Beratungsfirma HaackSchubert auf der Hafeninsel ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator und früheren ARD-Auslandskorrespondenten Andreas Horchler und Mit-Hausherrn Hartmut W. Schubert ging es für die Gäste „unter Deck“. Die neue Tiefgarage des Bürogebäudes von HaackSchubert wurde dank 360-Grad-Fotografie visuell zum Innenhof des Büsingpalais und damit zum Veranstaltungsraum. Stephan Haack brachte in seinem Grußwort seine Verbundenheit zum Standort Offenbach zum Ausdruck. Nachdem seine Firma zunächst in der Berliner Straße ansässig war und ständig expandierte, freute man sich über die einmalige Chance, ein eigenes Gebäude auf der Hafeninsel beziehen zu können. Die Beratungsfirma HaackSchubert berät seit Herbst 2019 am neuen Firmensitz mit rund 120 Mitarbeitern Unternehmen, Investmentgesellschaften und Privatpersonen in allen Bereichen des Wirtschafts-, Zivil- und Steuerrechts sowie im Bereich der Wirtschaftsprüfung.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke hob in seiner Ansprache die Offenbacher Wirtschaftspolitik hervor und das Ziel einer weiteren Diversifizierung des Wirtschaftsstandortes. Mit dem Masterplan Offenbach 2030 sei für das gesamte Stadtgebiet sehr genau festgelegt worden, welche Flächen bis 2030 für Gewerbe reserviert seien und was auf diesen Flächen passieren solle. Dies biete Investoren die gewünschte Planungssicherheit. Dass die Flächenbelegung rasante Fortschritte erziele, machte er anhand der Beispiele der Firma AXA mit ihrem Neubau sowie vielen anderen Beispielen am Kaiserlei deutlich. Hier seien beste Sichtbarkeit und Anbindung gegeben. Und dies nicht nur per S-Bahnanschluss und Autobahn, sondern auch durch den nahegelegenen Internetknoten DE-CIX sowie die Entwicklung von Rechenzentren. Dies mache Offenbach so attraktiv für Firmen. Unter anderem ziehe in die Nachbarschaft von HaackSchubert auf der Hafeninsel demnächst eine der führenden Werbeagenturen, die Firma“ Taste!“. Dies belege, dass Kaiserlei und Hafengebiet sehr interessante Entwicklungschancen für Unternehmen biete.

Vor der Kulisse des Büsingpalais führten im Anschluss Moderator Andreas Horchler und Gastredner Jürgen Fitschen, ehemaliger Deutsche-Bank-Chef einen spannenden und hochaktuellen Dialog zu den geopolitischen Spannungen auf der Welt. Es wurden sowohl die politischen Ereignisse in den USA sowie in China beleuchtet, als auch der Brexit, aber auch innerdeutsche Themen wie „Erfurt“ und wie es dazu kommen konnte. Bei all den Spannungen auf der Welt sei letztlich aber auch festzuhalten, so Fitschen, dass sich viele nicht darüber bewusst wären, dass wir seit 75 Jahren in Deutschland friedlich leben und die Lebenserwartung höher denn je sei.

Die Künstlerin Florence Dailleux-Kovarbasic zeichnete während der Veranstaltung ein sogenanntes „mind mapping“, eine Gedankenlandkarte, in dem sie die angesprochenen Themen verarbeitete.

Während des anschließenden Kontakteknüpfens und -pflegens, neudeutsch Networking, hatten die Gäste auch Gelegenheit für eine Hausführung und die Besichtigung von Kunstwerken unter dem Titel „Hidden Beauties“ der Künstlerin Naile Gölbasi.

Was ist Top 100?

Vertreten bei der TOP 100-Veranstaltung sind die 100 größten Unternehmen nach Mitarbeiterzahlen und die 100 größten Gewerbesteuerzahler sowie Firmen und Institutionen der Stadt. Ziel ist es, in dauerhaften Dialog mit den Unternehmen zu treten und den Unternehmen auch untereinander eine Vernetzungsplattform anzubieten. Mit der diesjährigen Veranstaltung knüpfte die Stadt an die gelungene TOP 100-Reihe der vergangenen 22 Jahre an.

Die Top 100-Veranstaltung wurde letztes Jahr vom Offenbacher Magistrat als wichtige Netzwerkveranstaltung in die Reihe der „Fünf Garantien und 20 Maßnahmen“ des Wirtschaftsstandortkonzepts aufgenommen und soll als ein wichtiger Standortvorteil der Wirtschaftsunternehmen stetig weiterentwickelt werden. Die hohe Zahl an Anmeldungen zur TOP 100-Veranstaltung ist nach Ansicht der Wirtschaftsförderung ein Hinweis darauf, dass dieses Angebot zur Kommunikation gern und sehr gut angenommen wird.

21. Februar 2020