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Das Bild zeigt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Bildmitte), Kreishandwerksmeister Wolfgang Kramwinkel (rechts neben Dr. Schwenke), Bürgermeister Peter Freier (rechts im Bild), Dezernent Paul-Gerhard Weiß (links im Bild) sowie den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Uwe Czupalla (rechts hinter Freier) mit den anwesenden Obermeistern und Amtsleitern. © Stadt Offenbach am Main / Kreishandwerkerschaft
„Das deutsche Handwerk ist weltweit gefragt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Zudem ist das Handwerk nicht wegzudenken bei Themen wie Arbeitsplätze für Fachkräfte, Ausbildung oder Integration“, sagte Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke bei der 1. Obermeistertagung in Offenbach.
"In Offenbach sind aktuell etwa 1.900 Handwerksbetriebe ansässig, die „auch einen enormen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standortes Offenbach leisten“, so Schwenke weiter.

Die Obermeistertagung am Dienstag, 13. August, diente dazu, Problemen und Anliegen des Offenbacher Handwerks Gehör zu verschaffen. Oberbürgermeister Schwenke und Kreishandwerksmeister Wolfgang Kramwinkel begrüßten die anwesenden Obermeister der Handwerksinnungen in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft in Bieber-Waldhof. Zudem nahmen die Dezernenten Peter Freier und Paul-Gerhard Weiß sowie die Leitungsebenen der Ämter Umwelt, Ordnungsamt, Stadtplanung, Recht, Bauaufsicht und Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach an der Veranstaltung teil. „Das Handwerk ist und bleibt ein zentraler, starker und vielseitiger Wirtschaftsbereich unserer Stadt“, erklärte Schwenke. „Und umso wichtiger ist es mir, die Probleme und Belange des Handwerks ernst zu nehmen“.       

Ziel der 1. Obermeistertagung war es, in ungezwungener Runde über aktuelle Probleme und Anliegen des Offenbacher Handwerks zu sprechen, sich auszutauschen und so gemeinsame Lösungsansätze und Strategien zu entwickeln. Kreishandwerksmeister Kramwinkel sagte dazu: „Wir danken Ihnen, dass Sie sich in so großer Besetzung Zeit für die Belange des Handwerks nehmen. Nur im Rahmen eines regelmäßigen Dialogs können wir gemeinsam und nachhaltig die Rahmenbedingungen für das Handwerk in der Stadt Offenbach weiterentwickeln und wirksam optimieren.“

Probleme und Anliegen, die am Abend nicht direkt geklärt werden konnten, werden nun kurzfristig in den jeweiligen Fachämtern geprüft. So wird zum Beispiel auf Anregung der Obermeister vorbereitet, das Handwerk in den Denkmalschutzbeirat einzubeziehen und dort einen Sitz bereitzustellen.

Auch weitere Ideen und Verbesserungen wurden am Abend durch das Handwerk angeregt. So könnte ein Siegel wie „Initiative Faires Handwerk“ zukünftig auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge als Voraussetzung gelten und helfen, mehr Transparenz und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Auch hier wird nun die rechtliche Umsetzbarkeit geprüft.

Die Möglichkeit Probleme und Anliegen direkt und persönlich anzusprechen und gemeinsam neue Lösungskonzepte zu erarbeiten, stieß auf der Seite des Handwerks aber auch auf städtischer Seite auf positive Resonanz. „Auch im kommenden Jahr möchte ich die Möglichkeit nutzen und in dieser Runde zusammenkommen, um Probleme im persönlichen Gespräch zu klären“, so Schwenke zufrieden.<

Offenbach am Main, 20. August 2019