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Industrie 4.0
Wo „Industrie 4.0“ die wirtschaftlichen Weichen stellt, sollte auch „Denken 4.0“ Einzug halten. © CC0 / Pixabay
Auch wenn die Investitionsstimmung in Offenbach bereits hervorragend ist, muss sich die Stadt für die Herausforderungen der Zukunft wappnen. Wo „Industrie 4.0“ die wirtschaftlichen Weichen stellt, sollte auch „Denken 4.0“ Einzug halten. Unter diesem Motto stand deshalb das 22. „Top 100“-Gespräch der städtischen Wirtschaftsförderung, die zusammen mit dem diesjährigen Partner – den Delta Hotels by Marriott – Unternehmensvertreter an den Kaiserlei geladen hatte.

Dominik Ritz, General Manager des Delta Hotels, zeigte sich stolz, zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke Gastgeber der Veranstaltung sein zu können. Er verwies auf die Standortvorteile des Kaiserleis: „Unser Hotel liegt zentral am Kaiserlei, der für all unsere Gäste eine sehr gute Ausgangsbasis für ihren Aufenthalt und ihre Geschäftsreisen bietet.“ Ritz wies darauf hin, dass die Odyssey Hotel Group zum 1. März den Betrieb des New Century Hotels übernommen und in ein Delta Hotel umgewandelt hatte. Ausschlaggebend war für die Hotelgruppe die zentrale Lage am Standort Kaiserlei, die viel Potenzial verspreche und zukunftsträchtig sei. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel bietet mit seinen 223 modernen Zimmern eine ideale Adresse für Vielreisende. Davon konnten sich auch die Gäste der Top 100-Veranstaltung bei einer Hausführung überzeugen.

Gute Investitionsstimmung in Offenbach

Oberbürgermeister Schwenke hob in seiner Begrüßung die sehr gute Investitionsstimmung in Offenbach hervor. Es sei ihm eine große Freude, dass er die Top 100-Veranstaltung zum zweiten Mal begleiten dürfe und somit in einen engen Austausch mit den Firmenlenkern und ihren Anregungen und Anliegen kommen könne. Schwenke versicherte in seinem Grußwort, dass ihm der Erfolg der Offenbacher Unternehmen außerordentlich wichtig sei, um den Standort Offenbach weiter voranzubringen: „Ich möchte den Firmen zusammen mit der Wirtschaftsförderung mit Rat und Tat zur Seite stehen und sicherstellen, dass sie erfolgreich sind und bleiben.“ Schwenke stellte fest, dass „Offenbach dabei ist, sich enorm weiter zu entwickeln“ und es sich längst herumgesprochen hat, dass der Kaiserlei ein hervorragender Standort für Bürogewerbe ist.

Erfolgreich sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz

Als Gastredner stellte Jürgen Amberger, der Leiter der Wirtschaftsförderung, den Managing Creative Director der Offenbacher Firma Sensory Minds, Wolfgang Henseler, vor. Der renommierte Professor für digitale Medien erläuterte in seinem Vortrag, wie man im Zeitalter künstlicher Intelligenz, smarter Robotik und selbstfahrender Autos denken sollte, um erfolgreich zu sein. „Während heutzutage die Nutzung von sogenannten Apps als normal gilt, werden zukünftig digitale Assistenten im Vordergrund stehen.“ Auch ein wirtschaftlicher Paradigmenwechsel sei bereits eingeläutet. Im Bereich Vertrieb werde mehr und mehr ein Wandel von produkt-zentriertem Denken zu nutzer-zentriertem Denken stattfinden, ist sich Henseler sicher.

Vertreten bei der Top 100-Veranstaltung waren die größten Unternehmen, Firmen und Institutionen Offenbachs. Ziel der Stadt ist es, in dauerhaften Dialog mit den Unternehmen zu treten und ihnen auch untereinander eine Vernetzungsplattform anzubieten. Mit der Veranstaltung knüpfte die Stadt an die gelungene Reihe der vergangenen Jahre an.  Diese soll als ein wichtiger Standortvorteil der Wirtschaftsunternehmen stetig weiter entwickelt werden. Die gute Resonanz der Top 100-Veranstaltung ist nach Ansicht der Wirtschaftsförderung ein Hinweis darauf, dass dieses Angebot zur Kommunikation gern und kontinuierlich angenommen wird.

7. Dezember 2018