Sprungmarken
Suche
Suche

OB Schwenke spricht vor Publikum
© Stadt Offenbach/georg-foto.de
Die Botschaft ist in der Immobilienbranche angekommen: In Offenbach bewegt sich was! Und wer schlau ist, der handelt schnell. Denn Offenbach ist innovativ, Offenbach ist dynamisch, vor allem aber hat Offenbach eines: Hervorragende, extrem spannende Gewerbeflächenpotenziale, die Investoren, Projektentwickler und Architekten gleichermaßen interessieren.

Auch in diesem Jahr folgten wieder zahlreiche Interessierte der Einladung der Wirtschaftsförderung und OPG – Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft der Stadtwerke-Gruppe –, um sich bei dem traditionellen „Immofrühstück“ über die aktuellen Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten in Offenbach zu informieren. Seit nunmehr bereits zehn Jahren ist diese Veranstaltungsreihe ein attraktives Forum für Entwickler und Investoren mit stetig steigenden Besucherzahlen. Daniela Matha, Geschäftsführerin der OPG, eröffnete und moderierte die Veranstaltung. Neu in diesem Jahr ist die erstmals erfolgte Kooperation mit einem in Offenbach angesiedelten Unternehmen: In der Zentrale des Baustoffhändlers Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH kamen in diesem Jahr 127 Gäste von namhaften Unternehmen und Institutionen zum Austausch und Netzwerken zusammen.

Oberbürgermeister Schwenke zusammen mit Knut Söller und Timo Kirstein
Foto 3: (von links nach rechts): Knut Söller, Geschäftsführer Finanzen (CFO) der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH, Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Timo Kirstein, Geschäftsführer Vertrieb (CSO) der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH © Stadt Offenbach/georg-foto.de

„Zukünftig sind für dieses Format weitere Kooperationen mit Offenbacher Firmen geplant“, berichtete Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Davon profitieren nicht nur die Firmen selbst, die hier eine starke Präsenz zeigen können. Es signalisiert gleichermaßen die besondere Identifikation eines Unternehmens mit dem Standort und verdeutlicht die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Wirtschaftsbetrieben. Ein besseres Standortmarketing kann es für uns gar nicht geben.“

Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung sind in Offenbach Chefsache. Das unterstrich der Oberbürgermeister mit seinem diesjährigen Vortrag über die „Chancen für Investoren und Nutzer“. Tenor des kurzweiligen und informativen Vortrags: Nie hat sich ein Engagement in Offenbach mehr gelohnt.

Insbesondere der Kaiserlei-Standort als wichtigstes Gewerbegebiet mit einer hervorragenden Sichtbarkeit und Präsenz hat es der Fachwelt angetan: Ob Helaba oder AXA, Hyundai oder Mercedes, viele namhafte Unternehmen sind hier bereits aktiv. „Darüber hinaus stehen zahlreiche Investoren und Projektentwickler bereits in den Startlöchern, um den hier geplanten ‚Dienstleistungspark‘ als Bürogewerbestandort mitzugestalten“, betonte Dr. Schwenke. Von besonderem Interesse sind allen voran die beiden städtischen Grundstücke mit jeweils etwa 9.000 Quadratmetern, die nach dem Umbau des Kaiserleikreisels zur Verfügung stehen und deren Vermarktung für hochwertige Büroneubauten in 2019 offensiv vorangebracht werden soll. Bereits in der zweiten Jahreshälfte soll eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt werden, so dass voraussichtlich im Sommer 2020 die Auftragsvergabe erfolgen kann.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke bei seinem Vortrag.
Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke bei seinem Vortrag. © Stadt Offenbach/georg-foto.de
Daniela Matha hält eine Rede während des Immofrühstücks 2019
OPG-Geschäftsführerin Daniela Matha berichtete über die aktuellen Entwicklungen im Hafen Offenbach. © Bernd Georg

Der Umbau des Kreisels zu einem Zwei-Kreuzungen-System, das zukünftig dafür sorgen wird, dass der Verkehr flüssiger läuft – auch dank smarter Technologie in Form einer intelligenten ‚mitdenkenden‘ Ampelschaltung – wird maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des Standorts beitragen, ist sich Schwenke sicher. „Es entsteht hier ein bestens erschlossener, gut sichtbarer Gewerbestandort, der Dank der unmittelbaren Nähe zur Europäischen Zentralbank sowie zum weltgrößten Internetknoten DE-CIX schon jetzt eine Internationalität ausstrahlt, die besonders für weltweit agierende Unternehmen interessant ist.“ Eine direkte S-Bahn-Verbindung zum Frankfurter Flughafen sowie zum Frankfurter Hauptbahnhof unterstreicht die hervorragende Erreichbarkeit. Ein ansprechendes Grünflächenkonzept sowie ein bunter Mix aus Gastronomie, Gebietsversorger und Sport- und Freizeitaktivitäten werden das Profil des zukünftigen Dienstleistungspark abrunden. „Hier entsteht keine reine Bürowüste“, betonte der Oberbürgermeister.

Das Interesse der Immobilienwirtschaft soll zudem auf weitere erstklassige Gewerbeflächen und herausragende Projekte in Offenbach gelenkt werden. „Wir wollen Lust wecken, sich aktiv in Offenbach zu engagieren“, sagte Jürgen Amberger, Leiter der Offenbacher Wirtschaftsförderung. „Wir haben die Flächen der Zukunft“, unterstrich auch Schwenke. Punkten kann die Stadt insbesondere mit spannenden Entwicklungspotenzialen auf dem Areal des Güterbahnhofs als zukünftiges ‚Quartier 4.0‘ mit emissionsarmer, stadtverträglicher Produktion sowie dem ehemaligen Allessa-Gelände als ‚Innovationscampus‘.

Der Oberbürgermeister hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, die Prozesse in der Verwaltung zu hinterfragen. Neu eingeführt wurde im Januar eine regelmäßig tagende Baugenehmigungsrunde bestehend aus der politischen Spitze, den städtischen Bauämtern, dem Umweltamt sowie der Wirtschaftsförderung. Sie sorgt dafür, dass besonders wichtige Bauvorhaben durch permanente Kommunikation, Abstimmungsprozesse über den kurzen Dienstweg und engmaschiger Betreuung der Bauherren zügig voran gebracht werden. Etwaige Probleme oder Verzögerungen können dadurch frühzeitig erkannt und gelöst und verbindliche Entscheidungen zugunsten des Bauherrn getroffen werden. Das Ziel sei es, so der Oberbürgermeister, eine hohe Planungssicherheit und Lösungsorientierung zu ermöglichen, indem die Erteilung von Baugenehmigungen innerhalb von drei Monaten garantiert wird – ein klarer Standortvorteil Offenbachs.

Auch seitens der OPG zeigt man sich sehr erfreut über die enorm positive Entwicklung, die der Standort Offenbach – allen voran das Hafengebiet – in den letzten Jahren genommen hat. „Der Veranstaltungsort hier im Gebäude von Saint-Gobain Building Distribution Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Vision vom Hafen in der Realität umgesetzt wurde“, fasste Daniela Matha zusammen.

Am Ende gaben die Gäste der Wirtschaftsförderung und der OPG noch eine klare Botschaft als Rückmeldung mit auf den Weg: „Es lohnt sich, in Offenbach zu investieren“ zitierte Jürgen Amberger den am häufigsten gehörten Satz.

9. Mai 2019