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Bilder der Ermordeten
© #saytheirnames

Ein Jahr ist es her, dass ein 42-jähriger Hanauer zehn Menschen erschoss. Neun Menschen mit Migrationshintergrund starben am 19. Februar 2020 im Kugelhagel in der Hanauer Innenstadt, anschließend erschoss der Attentäter seine Mutter im Haus der Eltern. Bei dem Anschlag starben Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nessar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Gabriele Rathjen, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Am Ende erschoss der Attentäter sich selbst.

„Der gemeine Mord hat uns alle zutiefst erschüttert und Spuren hinterlassen. Ebenso wie die Stadt Hanau sind auch wir in Offenbach stolz auf das friedliche Miteinander von Menschen aus über 150 unterschiedlichen Nationen und Kulturen in unserer Stadt. Offenbacher ist, wer Offenbacher sein will. Den Familien und Freunden der Opfer gilt unser tief empfundenes Beileid. Wir trauern mit allen unseren Freunden, Kollegen und Nachbarn in Hanau. Wir sind eine Region. Beide Städte sind eng miteinander verbunden“, so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Bürgermeister Peter Freier, Stadträtin Sabine Groß und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß für den Magistrat der Stadt Offenbach.

Anlässlich des Jahrestages hatte das Land Hessen für Freitag Trauerbeflaggung angeordnet, die Stadt Offenbach gedachte zudem mit einer Kranzniederlegung an der Flamme vor dem Rathaus der Opfer von Hanau.

18. Februar 2021