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Die SauberkeitsOFfensive von Ordnungsamt, Umweltamt, ESO und Polizei macht auch weiterhin mit Volldampf Druck auf Müllsünder. Sie setzt auf ein ganzheitliches Konzept, das auf 3 Säulen steht:
Bewußtsein bilden, Beseitigen und Bestrafen.

So wurde auf der Offenbacher Woche auf die drohenden Bußgelder bei widerrechtlicher Entsorgung aufmerksam gemacht. Die Videoüberwachung von Dreckecken hat für die ertappten Müllsünder ein teures Nachspiel, inzwischen haben alle einen Bußgeldbescheid erhalten.

Bürgermeister Stephan Wildhirt: „"Herr Günter Hammann ist offensichtlich nicht auf dem Laufenden, welche Anstrengungen die Stadtverwaltung tatsächlich zur Ahndung von Müllsündern in Offenbach unternimmt. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes fahnden ständig nach wilden Müllablagerungen. Auch die Mitarbeiter der privaten Verkehrsüberwachung melden Abfallablagerungen und sonstige Mißstände sofort. Die 11 Mitarbeiter des Allgemeinen Ordnungsdienstes und eine Bußgeldsachbearbeiterin vom Ordnungsamt arbeiten akribisch und unermüdlich daran, die Verantwortlichen zu ermitteln. Auch das zu frühe Herausstellen von angemeldetem Sperrmüll wird geahndet. Hammanns Forderung, zu überwachen, dass angemeldeter Sperrmüll nicht schon Tage vor der Abfuhr herausgestellt wird, ist aber bei der Vielzahl der vergebenen Terminen nicht umsetzbar. Hier sind Hinweise aus der Bevölkerung nötig; Ordnungsamt und ESO gehen diesen umgehend nach. In diesem Jahr wurden bereits 130 Bußgeldverfahren eingeleitet. Jeder ertappte Täter wird unnachgiebig zur Kasse gebeten. Es wurden bislang rund 6.200 EUR an Geldbußen verhängt; weitere Bußgeldbescheide werden folgen. Zusätzlich müssen die ermittelten Verursacher die Kosten der Entsorgung zahlen.“"

Dass die Strategie der SauberkeitsOFfensive und der beteiligten Stellen sich auszahlt, zeigen die stark rückläufigen Mengen an widerrechtlichen Müllablagerungen: Im Jahr 1999 hat der ESO noch 720 Tonnen wilden Müll einsammeln müssen, 2002 waren es Dank der Aufklärungsarbeit, dem verbesserten Service des ESO und der konsequenten Ahndung durch das Ordnungsamt nur noch 450 Tonnen!

Bürgermeister Wildhirt betont, daß dies alles mit einem Minimum von Personal geleistet wird, - "„bedauerlicherweise geleistet werden muss"“ - weil die Haushaltslage und die Auflagen des Regierungspräsidenten der Stadt keine Ausweitung des Personaletats zuließen.

„"Während andere Städte bei der Zahl der Mitarbeiter im Ordnungsamt im vollen schwelgen, sind wir Offenbacher an der unteren Grenze des gerade noch Möglichen. Umso mehr ist die kreative und engagierte Mitarbeit der Personals des Ordnungsamtes zu loben, ohne die diese Erfolge nicht möglich wären.“"

Dem Oppositionsführer Günter Hammann gibt Wildhirt abschließend den Rat, sich erst vor Ort sachkundig zu machen, bevor er zu Unrecht kritisiert.