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01. August 2007: Zwei große Löcher klafften am 31. Juli 1957, also vor fünfzig Jahren, im Dachgeschoss des Leibniz-Gymnasiums. Darunter, drei Stockwerke tiefer, stand ein - im Vergleich zu heutigen Modellen en miniature wirkender - Autokran, dessen Aufbauten mit großen Keilen zusätzlich gestützt wurden. Ein Foto in der Heimatzeitung vom 1. August zeigt, wie der Kranführer mit Geschick zwei fünf Tonnen schwere und über zehn Meter lange Eisenträger durch die eigens durch Ziegel und Gebälk geschlagene Öffnung balanciert. Auf den etwa zehn Meter langen Metallbalken, so wird weiter berichtet, soll bald der neue Chemiesaal des Gymnasiums, der erste in der langen Geschichte des Leibniz, ruhen. Die Planer misstrauten wohl der Tragkraft der alten Bodendecke. Der Raum für Bunsenbrenner und Reagenzgläser wurde dann im Laufe der Sommerferien 1957 eingerichtet.

Heute haben die Mädchen und Jungen in den naturwissenschaftlichen Disziplinen fachgerechte Lernbedingungen im Alt- und im Neubau des Leibniz-Gymnasiums. In der Parkstraße stehen zwei Physik- und drei Biologieräume zur Verfügung und im Erweiterungstrakt in der Brandsbornstraße gibt es drei Chemiesäle, vier Physikzimmer und fünf Biologieklassen. Für die Ausstattung dieser Räume hat die Stadt seit dem Jahr 2000 über 70.000 Euro investiert. Im Rahmen des Schulsanierungsprogramms werden für naturwissenschaftliche Zwecke an dieser Schule weitere 70 bis 100tausend Euro, voraussichtlich im nächsten Jahr, ausgegeben.