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10. November 2008: Der "Freundschaftsverein Türkei in Offenbach und Umgebung e.V." wurde mit dem diesjährigen Ferdinand-Kallab-Preis ausgezeichnet. Der Sozialpreis, den die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung seit 1981 vergibt, ist mit 1.020 Euro dotiert.

Die Ehrung würdige die "vorbildliche ehrenamtliche Arbeit im Rahmen der Förderung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien im interkulturellen Bereich", sagte Stadtverordnetenvorsteher Erik Lehmann bei der Urkundenübergabe am 6. November im Rathaus. Der Verein, dessen Basis vor 25 Jahren bei einem VHS-Kurs für türkische Tänze gelegt wurde, hat heute rund 70 Mitglieder. Zu seinem Angebot zählen das umfangreiche und vom Jugendamt unterstützte Nachhilfeprojekt "Schüler-Power" sowie Elternseminare, gemeinsame Ausflüge und Folkloregruppen.  

Der Ferdinand-Kallab-Preis wird jährlich "einem Verband, einer sonstigen Vereinigung oder einer Einzelperson verliehen, wenn eine exemplarische Leistung bzw. Anregung für unsere Stadt im Bereich der Alten- und Behindertenarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe im Geist der Wertvorstellung von Dr. Kallab erbracht werden konnte", hieß es 1981 im Beschluss der Stadtverordneten. Die Auszeichnung ist nach dem Offenbacher Arzt Dr. Ferdinand Kallab (gestorben 1979) benannt, der sich besondere Verdienste um das Offenbacher Theresien-Kinderheim erworben hat. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Kinder- und Jugendfarm.