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14. Januar 2010: Auf Initiative des Sozialdezernates der Stadt Offenbach hat sich Anfang 2010 eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern zusammengefunden, um das gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnen in Offenbach voranzutreiben. Es hat sich den Namen „Runder Tisch für Wohninitiativen in Offenbach“ gegeben.

Vorausgegangen waren der Netzwerkgründung zwei Informationsveranstaltungen über die neuen Wohnformen, zu denen Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Birgit Simon Interessierte ins Rathaus eingeladen hatte. Auf diesen Versammlungen informierte Helene Rettenbach vom Wiesbadener Verein PlanWerkStadt über Möglichkeiten und Vorzüge der neuen Wohnformen, die für immer mehr Menschen eine attraktive und bedarfsgerechte Alternative zum vorhandenen Angebot sind, und über die Schritte dorthin - wie etwa den Zusammenschluss in einem Netzwerk von Gleichgesinnten.

Simon begrüßt die Gründung des Netzwerkes, das für alle Interessierten eine „wichtige Plattform für Austausch und Information rund um das Thema gemeinschaftliches Wohnen darstellt – und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung zeitgemäßer gemeinschaftlicher Wohnangebote und Lebensformen in der Stadt Offenbach leistet.“ Die Bürgermeisterin ist sich sicher: „Damit kommen wir dem Ziel, alternative Wohnformen - auch für Ältere – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln, ein gutes Stück näher“. Gleichzeitig stellt das Netzwerk einen „Pool potenzieller Mitbewohnerinnen und – bewohner zukünftiger neuer Angebote dar“ betont die kommunale Altenplanerin Heidi Weinrich, unter deren Federführung die Initiative entstand, und die das Netzwerk weiterhin beraten und begleiten wird.

Neben den Kontakten zu Gleichgesinnten soll das neue Netzwerk aber auch als Anlaufstelle für Architekten oder Bauträger dienen, die hier die Möglichkeit erhalten, gemeinsam mit zukünftigen Nutzern Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen sowie Ideen zu entwickeln und in zukünftige Planungen einfließen zu lassen. Befördert wird dieser Anspruch durch die breite Zusammensetzung des Netzwerkes – denn neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die derzeit noch vor der Entscheidung stehen, ob eine alternative Wohnform für ihre eigene Zukunft in Frage kommt, sind Vertreterinnen und Vertreter des Offenbacher Modellprojektes „Lebenszeiten“ sowie der Wohninitiative „Lebenswert“, Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Baumanagement sowie Bauträger im Netzwerk vertreten.

Der von den Netzwerkern formulierte Wunsch nach politischer Unterstützung ist bei Simon bereits auf offene Ohren gestoßen. Sie will die Netzwerkarbeit auch zukünftig unterstützen, weil sie weiß, dass „damit eine entscheidende Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von konkreten neuen Wohnprojekten in der Stadt geschaffen wird.“ Deshalb wird die Stadt weiterhin zu den gemeinsamen Treffen einladen sowie organisatorische und fachliche Unterstützung beisteuern.

Interessierte können sich mit Heidi Weinrich, Telefon 069 - 8065 - 32 96, in Verbindung setzen oder sich an Frau Hast-Laier vom Projekt für gemeinschaftliches Wohnen in Offenbach „Lebenswert“ wenden, Telefon 069 -  86 77 71 14.