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Fünf Jahre nach dem Start der Kooperation zwischen Trägern der Migrationsberatungsdienste und des Jugendmigrationsdienst und der Stadt Offenbach wurde das Angebot der Beratung im Bürgerbüro der Stadt den veränderten Beratungswünschen und Themen der aufsuchenden Kunden angepasst.
Die Erfahrungen im Bürgerbüro haben gezeigt, dass häufig Kunden zur Beratung kommen, die bereits seit längerem in Deutschland bzw. in Offenbach wohnen.

Die ursprüngliche Zielsetzung des Projekts, die Beratung von aus dem Ausland zugezogenen Einwohnern – möglichst unmittelbar nach Zuzug, wurde nur zum Teil erfüllt.

Seit dem ersten Juni bieten die Migrationsberatungsdienste von Caritas, Diakonie, und Arbeiterwohlfahrt, von Verein Kultur und Bildung (KuBi) und Internationaler Bund nun jeweils am Montag von 10 Uhr bis 18 Uhr ein ganztägiges Beratungsangebot für alle Offenbacher Einwohnerinnen und Einwohner, die einen Bedarf haben in Fragen der Integration und Migration.

Im Bürgerbüro sondieren die Migrationsberaterinnen und Migrationsberater alle gestellten Fragen und vermitteln im Anschluss an die entsprechenden Dienste und Einrichtungen weiter. Diese reichen von der Ausländerbehörde, über Integrations- und Deutschsprachkursanbieter, bis hin zum Jobcenter, der Schuldnerberatung, Kitas, Schulen und weiteren Einrichtungen.

Für vertiefte und vertrauliche Beratungen stehen die Beraterinnen und Berater weiterhin in den eigenen Büros bei den Trägern der Migrationsberatung zur Verfügung.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Migrationsberatung, der Träger und des Bürgerbüros hatten unter der Leitung des Integrationsbeauftragten der Stadt, Luigi Masala Vorschläge erarbeitet, wie sich die Kooperation mit den Trägern und der Stadt in diesem Projekt in Zukunft fortsetzen lassen kann.

Die Weiterführung des Angebots sollte die veränderten Rahmenbedingungen der Zielgruppe und die Arbeitsabläufe im Bürgerbüro berücksichtigen (Öffnungszeiten, Kundenaufkommen etc.). Ein weiteres Ziel war es, die Arbeitsabläufe der Migrationsberater transparenter zu machen und das Angebot im Bürgerbüro im Sinne einer Kurz- und Erstberatung weiter zu entwickeln und zu optimieren.

Das neue Beratungskonzept soll zunächst sechs Monate erprobt und von den Kooperationspartnern gemeinsam evaluiert werden.