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Die Stadt Offenbach bleibt online auf Erfolgskurs: Mit mehr als 1,76 Millionen Besuchern – fast 150.000 Klicks pro Monat - verbuchte das Portal www.offenbach.de  auch im Jahr 2012 beeindruckende Werte. Damit wächst die Bedeutung des stadtkonzernweiten Internetauftritts weiter. Das Webportal ist neben dem Bürgerbüro die städtische Anlaufstelle mit dem stärksten Publikumsverkehr.

Ein Blick auf vergangene Jahre verdeutlicht die rasante Entwicklung: 2009 verbuchten die Seiten noch 1,04 Millionen Besucher, 2010 waren es 1,14 Millionen. Vor allem dank der integrierten Seiten zum Stadion-Neubau auf dem Bieberer Berg, die immer den aktuellen Baufortschritt dokumentierten, schossen die Klickzahlen 2011 nach oben auf 1,98 Millionen Besucher. Nun ist das Stadion seit Mitte 2012 eingeweiht, die Webcam zeigt nichts Neues mehr – und dennoch stabilisierten sich die Nutzerwerte allgemein auf sehr hohem Niveau.

„Das Medium Internet entwickelt sich weiter zum zentralen Informations- und Kommunikationsmedium der Stadt“, sagt Matthias Müller, Leiter des städtischen Presseamts und Geschäftsführer der Offenbacher Stadtinformation GmbH (OSG), bei der die städtische Onlineredaktion angesiedelt ist. „Es ist flexibel, praktisch, rund um die Uhr erreichbar – und dank dieser Vorteile wird es immer stärker genutzt. Wir werten regelmäßig unsere Statistik aus, um insbesondere in Bereiche zu investieren, die stark nachgefragt sind“. Mit 1,76 Millionen Online-Besuchern zählt die Internetredaktion mittlerweile zu den zentralen Abteilungen in Stadt und Konzern und verbucht die größte Reichweite, hat aber mit einer Vollzeit und drei Halbtagstellen das kleinste Personalbudget und mit 185.000 Euro Aufwand den kleinsten Etat im Rathaus. Auch im Vergleich zu den übrigen Großstädten in Hessen sind die Ausgaben für das Internet in Offenbach am niedrigsten. Müller: „Trotz unserer Sparsamkeit müssen wir uns nicht verstecken. Im Bereich der interaktiven Lösungen - Foren zur Bürgerbeteiligung oder Mängelmelder - haben wir einen Spitzenplatz“.

Das gilt vor allem für die Service-Angebote und interaktiven Möglichkeiten, wie die Top-Platzierungen im Portal belegen: Das Online-Angebot hilft bei der Suche nach Wohnungen und Ärzten, es vermittelt die jeweils passenden Kurse an der Offenbacher Volkshochschule und gewährt weiterhin Einblicke ins neue Sparda-Bank-Hessen-Stadion. „Damit hat sich unser Anliegen, die ganze Stadt samt Gesellschaften mit all ihren Leistungen unter einer Adresse im weltweiten Netz abzubilden, erneut bestätigt“, so Regina Preis, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH). Sie verantwortet die Internetpräsenz der Stadtwerke Unternehmensgruppe und ist seit 1. Januar 2013 Mitgeschäftsführerin der OSG.

Neben den Stadionseiten, die sich nun unter www.stadion-offenbach.de finden, hat die SOH in den Jahren 2011/12 auch Microsites für die GBO und den Hafen Offenbach geschaffen. Diese Internetauftritte mit eigenem Design und eigener Adresse innerhalb des Gesamtportals kommen auch bei den Nutzern sehr gut an: So hat allein die optimierte GBO-Wohnungssuche 2012 ihre Klickzahlen um rund 70.000 auf mehr als 300.000 Zugriffe gesteigert.

Der Erfolg spornt an. Die nächsten Projekte gehen online bereits auf Kurs. Nach der Neugestaltung des interaktiven Bereichs „Offenbach im Dialog“ unter http://www.offenbach.de/newsroom/ entwickelt die Internetredaktion nun eine neue Startseite, deren Freischaltung – gemeinsam mit dem überarbeiteten Bereich „Bildung“ - für das 1. Quartal 2013 geplant ist. Wie Matthias Müller weiter ankündigt, steht in diesem Jahr ein kompletter Relaunch des Systems an. Die Software, die seit zehn Jahren eingesetzt wird - im Internetzeitalter eine Ewigkeit-, muss komplett ausgetauscht werden. Mit der neuen Lösung wollen Stadt und Konzern ihr Angebot für Bürgerbeteiligung und E-Government weiter ausbauen. Ziel ist, dass dort wo es rechtlich zulässig ist, Behördengänge von zu Hause aus möglich sind.