Sprungmarken
Suche
Suche

In einer Veröffentlichung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 5. Juni 2013 teilt die Deutsche Flugsicherung mit, dass es bei Starts Richtung Westen kapazitive Probleme gebe. Denn bei Abflugverfahren von der Centerbahn über die Südwestumfliegung müsse, aus Gründen der Flugsicherheit, mit den Abflügen von der Startbahn 18 West im Reißverschlussverfahren geflogen werden. Dies beschränke die Kapazität des Flughafens Frankfurt bei der Betriebsrichtung 25 auf 96 Flugbewegungen pro Stunde.

Der Offenbacher Bürgermeister Peter Schneider (Grüne) ist über die Meldung nicht erstaunt. Hätten doch die Vertreter Offenbachs im Raumordnungsverfahren und im Planfeststellungsverfahren auf genau diese Probleme im Zusammenhang mit der Landebahn Nordwest hingewiesen.

Im Sinne einer Lärmverteilung fordert Offenbachs Bürgermeister Peter Schneider, dass zukünftig wieder nach Windrichtungsverteilung geflogen wird. Weiterhin regt er an, die Gedanken an eine Erhöhung der sogenannten Rückenwindkomponente ein für allemal zu beerdigen.

Im Regelfall, so Schneider, müsse gegen den Wind gestartet und gelandet werden. Gegenwärtig dürfe in Frankfurt mit bis zu 5 Knoten Rückenwind (ca. 9 km / h) gelandet werden. Eine Erhöhung würde zusätzliche Anflüge über das Stadtgebiet von Offenbach mit sich bringen. Dies sei absolut intolerabel.

Peter Schneider: „Was nicht nur Offenbach, sondern die gesamte Region braucht, ist ein Maßnahmenpaket aus aktivem Lärmschutz und intelligenter Flugroutenplanung, die sich maßgeblich am Lärmschutz für die Bevölkerung orientiert sowie eine Prüfung und Reduzierung der Rückenwindkomponente.“