Sprungmarken
Suche
Suche

Offenbach am Main, 13.01.16 – Eine „hervorragende Arbeit“ und die „kontinuierliche Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen“ zeichnen die Volkshochschule Offenbach aus – zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Auditbericht, der alljährlich die Qualitätsstandards der Bildungseinrichtung im Aufgabenfeld der beruflichen Weiterbildung überprüft. Der nun vorliegende Bericht von Dezember 2015 verzichtet deshalb vollständig auf Auflagen oder Empfehlungen zur Verbesserung. „In diesem Jahr konnten keine Potentiale identifiziert werden. Die dargelegte Umsetzung ist vorbildlich“, heißt es wörtlich.

Bürgermeister und Bildungsdezernent Peter Schneider freut sich über die Bewertung: „Dies ist ein hervorragendes Ergebnis für unsere Volkshochschule, auf das die Leitung und das gesamte Team zu Recht stolz sind.“ Er erinnert daran, dass das Ergebnis der externen Überprüfung mit den Rückmeldungen der jährlichen Teilnehmerbefragungen korrespondiert: „Auch die Bewertungen der Veranstaltungen und Kurse durch die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer bescheinigen der Vhs mit der Note 1,5 eine hervorragende Arbeit. Es ist schön, dass die engagierte Arbeit in dieser Bildungsinstitution solche Früchte trägt.“

Als kommunales Amt gehört die Volkshochschule wie andere Ämter auch dem stadtinternen Qualitätsmanagementsystem an und bekommt durch interne Audits regelmäßig Rückmeldung zur Qualitätsentwicklung. Im Aufgabenbereich berufliche Weiterbildung stellt die Bundesagentur für Arbeit jedoch weitergehende Qualitätsanforderungen an Bildungsträger durch die „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ (AZAV). In jährlichen Überwachungsaudits wird überprüft, ob die Standards weiterhin eingehalten werden und ob sich die Organisation weiterentwickelt. Damit werden dann Weiterentwicklungspotentiale der Institution identifiziert.

Die Volkshochschule Offenbach weist diese Qualitätsstandards seit Dezember 2009 erfolgreich nach und ist damit zugelassener Träger nach AZAV. Die Einrichtung benötigt diese Zulassung, um mit der Agentur für Arbeit oder auch dem Jobcenter Mainarbeit als SGB II-Träger zusammenarbeiten und sich auf Ausschreibungen bewerben zu können. Auch die Beantragung von Drittmitteln für Projekte, zum Beispiel aus dem Europäischen Sozialfonds oder von Ministerien, setzt ein überprüftes Qualitätsmanagementsystem voraus. Das prüfende Unternehmen ist die DQS GmbH – Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen.