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Offenbach am Main, 11.11.2016 – Offenbach hat langjährige Erfahrung mit Einwanderung und Erfolgen auf dem Feld der Integration – die Stadt ist derzeit in aller Munde. „Arrival City – Offenbach ist ganz okay“ war jetzt Titel und Thema auf einer Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin mit über 600 Teilnehmern aus der ganzen Republik. Offenbachs Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß referierte auf Einladung dort über die städtische Bildungsstrategie, auf die das Ministerium aufmerksam geworden war. Besonders die lokale Steuerung der Anstrengungen durch ein bei der Kommune angesiedeltes Bildungsmanagement fand große Beachtung.

Was viele beeindruckte, war die in Offenbacher Kitas und Schulen schon seit vielen Jahren organisierte Sprachförderung, die – je früher und je länger sie die Kinder erreicht – zu nachweisbaren Erfolgen in der Schullaufbahn und bei den Abschlüssen führt. Weil viele Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung davon profitieren, dass auch nachmittags Förderungen angeboten werden, fand die eigene städtische Anstrengung zum schnelleren Aufbau der Ganztagsarbeit an den Schulen besonderes Interesse. Die intensive Zusammenarbeit von Schulen, Horten und Jugendhilfe, durch die unter anderem gebundene Ganztagsklassen bei mehreren Grundschulen möglich wurden, galt ebenso als bemerkenswert.

Ganz besonderes Augenmerk galt der kommunalen Bildungskoordination, bei der alle Beteiligten an einen Tisch geholt und die Bildungsarbeit der Einrichtungen aufeinander abgestimmt wird. So organisiert eine städtische Fachstelle regelmäßig Konferenzen und Weiterbildungen zu aktuellen Problemen in Kitas und Schulen. Dabei werden besonders die Übergänge der Kinder und Jugendlichen zwischen Kitas und Grundschulen, dann zu den weiterführenden Schulen und schließlich in die Berufsausbildung unterstützt. Auch der Umfang des seit 2007 laufenden Investitionsprogramms zur Sanierung, Erweiterung und Modernisierung von Schulen und Kitas fand Anerkennung.