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Offenbach am Main, 24. März 2017 – Die Bauarbeiten entlang der Kaiserstraße haben sich erneut verzögert. Aktuell wird mit einem Ende der Baustelle Mitte Mai gerechnet. „Wir sind bestrebt trotz der Verzögerungen und Behinderungen die Baumaßnahme im Kostenrahmen abzuschließen“, erklärt dazu der Leiter des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement Markus Eichberger.

Hintergrund der Verzögerung sind neben der Behinderung durch Versorgungsleitungen unter anderem Fallrohre zur Dachentwässerung, die nach den aktuellen Vorschriften nicht mehr zulässig waren. Sie mussten neu separat an den Kanal angeschlossen werden.

Ende Dezember wurde der Asphalt auf der westlichen Straßenseite in der Kaiserstraße von der Geleitsstraße bis Große Markstraße eingebaut – als Teil des 2. Bauabschnittes. Danach ruhten die Bauarbeiten zunächst über Weihnachten / Silvester und sollten am 9. Januar wieder starten. Leider machte anhaltender Frost bis Mitte Februar 2017 einige Arbeiten unmöglich. Dazu zählten die Sicherung der zu hoch liegenden Fernwärmeleitung sowie die Ausführung der Pflasterarbeiten einschließlich des Streifens mit Kleinpflaster zur Anpassung an den Häusern. Damit stand für andere Arbeiten auch nicht genug Platz zur Verfügung.

Je nach Witterung wurden in diesem Zeitraum daher vorbereitende Maßnahmen für die Herstellung des Gehweges, wie beispielsweise der Einbau der Schottertragschicht im Gehwegbereich, vorgenommen.

Am 06.03.2017 zog die Baumaßnahme von der Westseite der Kaiserstraße auf die Ostseite um, so dass der Verkehr jetzt auf der neuen Straßendecke fließt. Am gleichen Tag erfolgte die Kampfmittelsondierung ohne Verzögerung. Es wurde daraufhin umgehend mit dem Aufbruch der Fahrbahn und dem Ausbau der Borde begonnen.

Beim Auskoffern der Straße trat erneut eine zu hoch liegende Fernwärmeleitung zu Tage: die Leitung liegt an den Hausanschlüssen und fast über die gesamte Straßenlänge zu dicht unter der Fahrbahn. Bei den Arbeiten im Bereich der Sinkkästen wurde deutlich, dass die Fallrohre für die Dachentwässerung beim Bau damals direkt an die Sinkkästen angeschlossen wurden. Heute ist ein direkter separater Anschluss an den Kanal vorgeschrieben.

Die Verzögerungen und Behinderungen machen zum ordnungsgemäßen Abschluss der Baumaßnahme zusätzliche Arbeiten erforderlich. Dennoch soll der Kostenrahmen eingehalten werden.

Der voraussichtliche Abschluss der Baumaßnahme ist - vorbehaltlich weiterer derzeit nicht absehbarer Behinderungen - für Mitte Mai 2017 vorgesehen.