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Offenbach am Main, 5. September 2017 – Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz hat der Hunde-Pension „Doggyhouse“ testweise für ein Jahr eine erweiterte Erlaubnis nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes erteilt. Damit ist es der Einrichtung möglich, ein Drittel mehr Tiere in zwei Großgruppen zu betreuen. Inhaberin Manuela Keßler hatte bei der Stadt aufgrund des inzwischen auf 14 Mitarbeiter angewachsenen Personalteams einen Antrag auf Erweiterung der bestehenden Betriebserlaubnis gestellt. Bisher wurden rund 90 Tiere täglich in der Gruppe betreut, zukünftig können 120 Hunde in Obhut genommen werden.

Bürgermeister Peter Schneider als zuständiger Dezernent und die Leiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Karin Haßinger, überreichten die erweiterte Erlaubnis anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Einrichtung. Schneider kündigte an, dass die Genehmigung nach einem Jahr gegebenenfalls verlängert werden kann: „Wir werden nach der Testphase gemeinsam die gemachten Erfahrungen bewerten und dann sehen, ob es weitergehen kann.“

Bereits 2011 hatte die Stadt Offenbach die Betreiberin unterstützt, indem sie ihr das ehemalige Grundstück des TÜV Offenbach zur langjährigen Pacht angeboten hatte. Es handelte sich seinerzeit um das erste Angebot dieser Art in der Stadt. Seither werden am Bierbrauerweg ausgewachsene Hunde betreut, Welpen geboren und an die Gruppe gewöhnt. Inzwischen ist die Einrichtung seit September 2013 auch Ausbildungsbetrieb für  Tierpfleger bei der Industrie- und Handelskammer. So haben drei Lehrlinge die Prüfungen schon bestanden, zwei davon arbeiten weiter in der Einrichtung und die dritte im Bunde möchte Tierärztin werden. Seit 2016 gibt es weitere Lehrlinge.

Bildinformation:

Übergabe der erweiterten Betriebserlaubnis an Manuela Keßler (Mitte) und Hundedame Lily durch Bürgermeister Schneider und Amtsleiterin Haßinger anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Einrichtung. Foto: Stadt Offenbach