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Offenbach am Main, 12. Juni 2018 – Ordnungsdezernent Peter Freier macht darauf aufmerksam, dass die Benutzung der öffentlichen Kinderspiel- und Bolzplätze in Offenbach tagsüber zeitlich befristet ist. In der Zeit von 7 Uhr bis 20 Uhr an Wochentagen und an Sonn- und Feiertagen sogar erst ab 11 Uhr morgens dürfen diese öffentlichen Plätze genutzt werden. Die Geräte auf den Spielplätzen dürfen nur von Personen genutzt werden, die nicht älter als 14 Jahre sind, bei den Bolzplätzen liegt die Obergrenze beim Alter bei 16 Jahren. Die vor Ort angebrachte Beschilderung könne allerdings andere Zeiten ausweisen.

Peter Freier ist es wichtig, gerade jetzt in der Sommerzeit auf diese Regelung hinzuweisen, da vermehrt Verstöße gegen die Einhaltung der Nutzungszeiten gemeldet werden.

Es sei Aufgabe der Stadtpolizei, die Einhaltung der Bestimmungen sicherzustellen, was sie jetzt in der warmen Jahreszeit auch verstärkt tue. Natürlich werde bei den Kontrollen zunächst einmal auf Einsicht aller Betroffenen gesetzt. Fruchte dies allerdings nicht, so seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befugt, ihre Anweisungen nötigenfalls auch mit den Mitteln des Polizeirechtes durchzusetzen. Dazu gehöre der sogenannte Platzverweis, also das Verbot, sich für eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort aufzuhalten.

In ganz besonders hartnäckigen Fällen können die Stadtpolizisten sogar Menschen in Gewahrsam nehmen. Darüber hinaus drohe natürlich auch die Einleitung eines Bußgeldverfahrens; die Regelgeldbuße für die Nutzung von Bolz- und Spielplätzen außerhalb der erlaubten Zeiten betrage 55 Euro.

 

Ordnungsdezernent Peter Freier weiß, dass die Sommerzeit üblicherweise die Zeit ist, in der man sich gerne draußen aufhält, um im Freien das schöne Wetter zu genießen. Außerhalb der eigenen vier Wände spiele sich nun einmal ein großer Teil des sozialen Lebens in der Natur ab. In einer Großstadt wie Offenbach kommen so viele Menschen auf engem Raum und in unmittelbarer Nähe zur Nachbarschaft zusammen und unterschiedliche Interessen prallen aufeinander.

„Um Konflikte zu vermeiden ist gerade deshalb die Einsicht aller Beteiligten notwendig, um den verschiedenen Interessen gerecht zu werden und ein gedeihliches Miteinander der Bevölkerung zu gewährleisten. Der Einsatz des Polizeirechts ist nur im Extremfall vorgesehen, aber immerhin möglich“, erklärte Peter Freier abschließend.