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Offenbach am Main, 16. August 2018 – Radfahren in Offenbach ist nicht nur umweltfreundliche Fortbewegung, sondern auf manchen Straßenabschnitten deutlich verbesserungswürdig. Die Stadt arbeitet kontinuierlich daran, trotz knapper Mittel funktionierende Trassen zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen das Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement und die Abteilung Straßenunterhaltung des Geschäftsfeldes Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe in engem Austausch, um verschiedene Projekte miteinander zu verknüpfen und Synergieeffekte zu nutzen. Wird also auf einer Straße der Asphalt ohnehin erneuert, prüfen die Mitarbeiter, ob dort nicht auch kostengünstig gleich noch ein Schutz- oder Radfahrsteifen markiert werden kann. Dies wurde bereits auf der Rumpenheimer Straße und der Buchhügelallee umgesetzt.

Im vergangenen Jahr wurde zudem im Rahmen von Straßensanierungsarbeiten in der Bismarckstraße am Hauptbahnhof eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für die Radfahrer geschlossen. Vorher durften die Radfahrer von der Unterführung zwischen Marienstraße und Bismarckstraße nicht nach links abbiegen. Seit der Umsetzung in 2017 ist dies möglich und die Radfahrer können über einen einführenden Radfahrstreifen in die Bismarckstraße nach links abbiegen oder in die Luisenstraße einfahren.

Aktuell hat jetzt der nächste Bauabschnitt in der Bismarckstraße zwischen Rathenaustraße und Tulpenhofstraße eine neue Asphaltdecke erhalten – und neue Rad-Schutzstreifen. Für die Sommerferien 2019 ist der letzte Bauabschnitt geplant. Dann können Fahrradfahrer von der Stadtgrenze aus Richtung Neu-Isenburg abseits von Hauptverkehrsstraßen über die Wohnstraßen Schumannstraße, Richard-Wagner-Straße, Schäferstraße, Marienstraße und Bismarckstraße weiter über die Parkstraße am Dreieichring vorbei in Richtung Main fahren.