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Offenbach am Main, 2. Juli 2020 –  Mit dem Auftakttermin am 25. Juni ist die Erarbeitung des Schulwegplans für die Schule Bieber gestartet. Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat die Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, die Polizei und das Büro Mobilitätslösung eingeladen, gemeinsam bis zum Schulbeginn den Schulwegplan zu erstellen. Die Basis dafür wurde durch eine gemeinsame Gesprächsrunde und anschließende Begehung der Situation rund um die drei Standorte gelegt.

„Die Situation in Bieber ist eine besondere, da der Schuleinzugsbezirk ab dem kommenden Schuljahr drei Schulstandorte beinhaltet. Der Plan wird dementsprechend auch für alle drei Standorte gemeinsam erstellt“, erklärt Heike Hollerbach, Leiterin des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Eine Herausforderung sei die neue Schule Bieber-Nord, die von Baustellen umgeben ist. Aber auch hierfür gebe es Hilfestellungen und Lösungen, um einen sicheren Schulweg zu ermöglichen. Diese herauszuarbeiten und wirksam in der Schulgemeinde zu verteilen, ist das Ziel der Arbeitsgruppe. Schulleiter Klaus-Peter Ehlert freut sich über jedes Kind, das den Schulweg zu Fuß zurücklegt: „Ich bin hoffnungsvoll, dass mit Hilfe des Schulwegplans mehr Kinder zu Fuß gehen und dass wir die Eltern bewegen, ihren Kindern den Weg zuzutrauen.“

Silke Langner, Elternvertreterin Bieber-Nord, ist nach dem ersten Treffen zufrieden: „Ich bin froh, dass ein weiterer Schritt für einen guten, sicheren Schulstart getan wurde.“

Verkehrsplanerin Katalin Saary ist von dem Engagement der Schule, der Eltern und der Stadt begeistert. „Ein Schulwegplan funktioniert nur“, weiß Saary, „wenn alle bei der Erstellung mitarbeiten. Die Familien kennen die Umgebung am besten, ohne ihre Mithilfe läuft man Gefahr an der Wirklichkeit vorbeizuplanen.“

„Der Schulwegplan soll pünktlich zum Schulstart fertig sein. Der Härtetest folgt dann im September - dann wird er von den Schülerinnen und Schülern während der Kindermeilen-Kampagne bis ins Detail geprüft und bewertet“, berichtet Projektleiterin Nina Merten. Sie ist Fachreferentin im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, und hat bisher auch alle anderen Schulwegepläne mit den Schulen, zum Beispiel Hafenschule und Humboldtschule, erarbeitet.

Bildinformation:

Die Beteiligten beim Auftakttermin Ende Juni. Fotos: Stadt Offenbach / Umweltamt