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Stadt Offenbach

Datenbericht Bildung 2022 veröffentlicht

06.12.2022

Die Corona-Pandemie hat sich auch in Bildungsbiographien niedergeschlagen und - übergänge beeinflusst.

Die Stadt Offenbach veröffentlicht den Datenbericht Bildung für das Schuljahr 2020/21 und das Kalenderjahr 2021. Mehr als zwei Jahre Pandemie haben Lernprozesse stark beeinflusst und wirken sich auch in den kommenden Jahren noch auf die Bildungsbiografien aus. Insbesondere an den Bildungsübergängen wird dies im Datenbericht deutlich.

Der Befund: Seit Jahren werden in Offenbach im Vergleich zu anderen hessischen Großstädten überdurchschnittlich viele Kinder verspätet eingeschult. Das heißt, die Kinder sind sechs Jahre alt und damit schulpflichtig, aber noch nicht schulreif und besuchen zunächst die Vorklasse. Im darauffolgenden Jahr werden sie dann verspätet eingeschult. Betrug dieser Anteil im Sommer 2019 noch 14,6 Prozent, so liegt er im Schuljahr 2020/21 bei 16,9 Prozent (217 Kinder). Kinder mit Migrationshintergrund betrifft dies häufiger: jedes fünfte Kind. An diesem Bildungsübergang zeigt die erste Phase der pandemiebedingten Kita-Schließungen im Frühjahr 2020 Wirkung. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt.

„Die Verbesserung von Bildungschancen ist uns in Offenbach wichtig, sie ist aber immer noch stark von der Familiensituation der Kinder und Jugendlichen abhängig. Dies bildet sich im aktuellen Datenbericht durch den Indikator Bildungsbeteiligung ab“, so Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß. Der Indikator vergleicht Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund an zehn Bildungsstationen: von der frühen Bildung in Kitas und Tagespflege bis zum Übergang in den Beruf. Ein Ampelsystem - mit den Farben grün, gelb und rot - dokumentiert die Entwicklung.

Während bei den Betreuungsquoten im Kindergartenalter die Ampel auf Grün steht, ebenso wie bei den Anteilen der Fünftklässler, die ein Gymnasium besuchen, belegt der Indikator bei der verspäteten Einschulung, aber auch bei Anteilen von Abiturientinnen und Abiturienten mit und ohne Migrationshintergrund größere Differenzen. Hier steht die Ampel auf Gelb und „empfiehlt“ eine vertiefende Betrachtung.

Neben dem Indikator präsentiert der Datenbericht, der vom Bildungsmonitoring der vhs-Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung erarbeitet wird, Kennzahlen aus weiteren Bildungsbereichen. Im Gegensatz zum Erziehungs- und Bildungsbericht Offenbach (EBO), welcher alle drei Jahre erscheint, verzichtet er auf vertiefende Betrachtungen.

Herr Kai Seibel

Programmbereichsleiterin

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