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Installation von Luka Fineisen am Grenzgraben © Jessica Schäfer

Luka Fineisen (*1974 Offenburg) studierte von 1996-98 Bildhauerei am Memphis College of Art in den USA und von 1999–2005 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf u.a. bei Fritz Schwegler und Irmin Kamp. Sie war mit Einzelausstellungen und Installationen im Folkwang Museum Essen, im Kunstmuseum Stuttgart, der Kunsthalle Bremerhaven sowie der maison rouge in Paris zu sehen und nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen u.a. im MARTa Herford, der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, dem Kunstmuseum Bonn, dem Museum Morsbroich Leverkusen, dem Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen und der Kunsthalle Düsseldorf teil. Luka Fineisen wird von der Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf, vertreten.
Luka Fineisen lebt und arbeitet in Los Angeles USA und in Köln.

http://www.lukafineisen.de/
http://www.galerie-pfab.com/de/home

Stipendien:
2011-13 Transfer Korea-NRW, Seoul, Südkorea
2007-09 Wilhelm Lehmbruck Stipendium Duisburg
2000-05 Künstlerförderung des Cusanuswerks, Bonn


English Version

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© Jessica Schäfer

Luka Fineisen (*1974 Offenburg, Germany) studied sculptor at the Memphis College of Art, U.S. (1996-98) and 1999-2005 Fine Arts at Kunstakademie Düsseldorf, et al. at Fritz Schwegler and Irmin Kamp. She had solo exhibitions and installations at Folkwang Museum Essen, Kunstmuseum Stuttgart, Kunsthalle Bremerhaven as well as at maison rouge in Paris and took part in several Group shows, for example at MARTa Herford, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, Kunstmuseum Bonn, Museum Morsbroich Leverkusen, Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen and at Kunsthalle Düsseldorf. Luka Fineisen is presented by Gallery Rupert Pfab, Düsseldorf.
Luka Fineisen lives and works in Los Angeles USA and in Cologne.

http://www.lukafineisen.de/
http://www.galerie-pfab.com/de/home

Grants:
2011-13 Transfer Korea-NRW, Seoul, South Corea
2007-09 Wilhelm Lehmbruck Stipendium Duisburg
2000-05 Künstlerförderung Cusanuswerks

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© Jessica Schäfer
Innerhalb eines kleinen Areals gelegen, bildet die kaum sichtbare, dennoch offizielle Grenze zwischen unabhängig voneinander agierenden Zuständigkeitsbereichen den Ausgangspunkt der konzeptuellen Arbeit von Luka Fineisen. Ein scheinbar funktionsfreies Bassin auf Frankfurter Seite in leuchtenden Türkis bildet die visuelle Basis für die dreidimensionalen Zeichnungen aus floralem (Baum-)Geäst auf Offenbacher Seite. In der Fließrichtung des einstigen Grenzflusses am Grenzgraben, der heute meist unterirdisch verläuft, wuchert ein weithin sichtbares artifiziell-organisches Objekt entlang der Senke, das die Farbe des Beckens aufgreift und weiterführt. Die offensichtliche Montage ihrer Objekte steht dabei im vermeintlichen Kontrast zu dem natürlichen Bewuchs des Ortes und lässt vergessen, dass diese Natur ebenfalls von Menschenhand angelegt und gestaltet ist. Fineisen spielt mit den Polen von Sichtbarem und Unsichtbarem und schafft überdies eine optische Brücke zwischen zwei voneinander getrennten Arealen, deren Überschreiten der Passant üblicherweise nicht weiter bemerkt.