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Pedelecs vor dem Ledermuseum in Offenbach.
© Anett Janke, Fotografie, Offenbach a.M.
In Offenbach laden drei Museen ein, sich mit der Geschichte und der Industriegeschichte der Stadt auseinanderzusetzen.

Haus der Stadtgeschichte

Schild am Haus der Stadtgeschichte
© Haus der Stadtgeschichte

Das Haus der Stadtgeschichte ist aus dem Zusammenschluss des Stadtmuseums und des Stadtarchivs der Stadt Offenbach hervorgegangen. Im Museum werden 10.000 Jahre Geschichte der Stadt Offenbach von der Steinzeit bis zur Gegenwart gezeigt.

Das Ausstellungsdesign des Haus der Stadtgeschichte wurde von der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main entworfen und ist eines der modernsten in der Region. Mit einem anspruchsvollen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat sich das Haus als kulturelles Zentrum im östlichen Rhein-Main-Gebiet etabliert.

Blick in die Werkstatt
© Kirsten Bucher/ Haus der Stadtgeschichte
Gemälde des Ehepaar Krafft
© Stadt Offenbach

Kunst der Moderne – Grafische Sammlung

Die Grafische Sammlung des Museums beinhaltet neben Ausstellungsflächen auch das zentrale Grafikmagazin des Hauses, welches etwa 7500 Grafiken und die Kunstsammlung der Internationalen Senefelderstiftung als Dauerleihgabe beherbergt. Eine Ausstellung widmete sich Arbeiten aus dem Lebenswerk des Offenbacher Künstlers Erich Martin. Insgesamt 300 Werke aus dem Nachlass Martins haben als Dauerleihgabe ihren Platz im Museum gefunden.

Schausammlung

Die Schausammlung des Museums zeigt einen Überblick über die Geschichte der Stadt mit Stationen in der Vor- und Frühgeschichte, der Entwicklung vom Dorf zur Stadt, der Zeit der Industrialisierung bis hin zur Gegenwart.

Das Archiv

Das Archiv des Hauses der Stadtgeschichte pflegt den historischen Akten- und Dokumentbestand der Stadt Offenbach und hält diesen für stadt- oder familiengeschichtliche Anfragen bereit. Die umfangreiche Bibliothek, die Foto- und die Zeitungssammlungen ergänzen nicht nur die Ausstellungen im Museum, sondern sind Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Forschungen und bilden das historische Gedächtnis der Stadt.

Kontakt:

Haus der Stadtgeschichte
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069-8065-2646
E-Mail: haus-der-stadtgeschichteoffenbachde

Klingspor-Museum

Außenfassade des Klingspormuseums
© Stadt Offenbach
Museumsführung im Klinsgpor-Museum
© Stadt Offenbach
Eingangsbereich des Klingspor Museums
Eingangsbereich des Klingspor Museums während eines Symposiums © Stadt Offenbach

Das Klingspor-Museum ist ein Sammlungs- und Ausstellungsort der internationalen Buch- und Schriftkunst des 20./21. Jahrhunderts.

Fußend auf der exquisiten Sammlung moderner Buch- und Schriftkunst von Karl Klingspor, sammelt das Klingspor-Museum Kalligrafie, Schriftprobe, Illustration, Bilderbuch, Bucheinband, Künstlerbuch, Grafikdesign und Plakat von 1900 bis zur Gegenwart. In wechselnden Ausstellungen wird die Lebendigkeit des Schriftlichen und Schrift-Bildlichen sichtbar gemacht. Die öffentlich zugängliche Bibliothek des Hauses dient als Lese- und Studienort.

Es befindet sich im Südflügel des Büsing-Palais. 2011 wurde das Gebäude nach historischem Vorbild saniert und aufgestockt und das provisorische Flachdach ersetzt.

Kontakt:

Klingspor-Museum
Herrnstraße 80
63065 Offenbach
Tel.: 069 / 8065 2164
E-Mail: klingspormuseum@offenbachde
Internet: http://www.klingspormuseum.de

Deutsches Ledermuseum

Ledermuseum Eingang
© Stadt Offenbach
Japan-Ausstellung
© Deutsches Ledermuseum

Das Deutsche Ledermuseum ist das weltweit einzige Museum, das die Herstellung, Verzierung und Verwendung des Materials Leder präsentiert.

Im Jahre 1917 wurde es von Hugo Eberhardt in der Lederstadt Offenbach am Main ursprünglich als Sammlung von historischen Vorbildern für die Ausbildung junger Handwerker, Entwerfer und Lederwarenproduzenten gegründet. Der Intention Eberhards folgend, "die Ledergewinnung und Lederverarbeitung aller Zeiten und aller Völker" zu dokumentieren, konnten mehr als 30.000 Exponate zusammengetragen werden, und das Haus entwickelte sich schnell zu einem Museum mit globalem Anspruch.

Sputnik, Dana Tureckov, 1968
© Deutsches Ledermuseum
Stiefelette, England 1835
© Deutsches Ledermuseum
Foto einer chinesischen Hochzeitskrone aus dem Jahr um 1800
Chinesische Hochzeitskrone, um 1800 © Deutsches Ledermuseum / C. Perl-Appl

Sammlung für Angewandte Kunst

In der Sammlung für Angewandte Kunst befinden sich Meisterwerke der europäischen Ledergestaltung vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Bogen spannt sich von ägyptisch-koptischen Gürteln und Taschen zu spätromanischen Buchfutteralen über Minnekästchen, bis hin zu Produkten der Handwerkskunst in adeligen und großbürgerlichen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts. Gezeigt werden auch aktuelle Trends der internationalen Modeszene und Entwürfe junger Designer.

Schuhmuseum

Eine Spezialsammlung eigener Art ist das Schuhmuseum mit über 15.000 Exponaten, die die Fußbekleidung aller Völker aus vier Jahrtausenden vereint.

Darunter sind Stiefel der römischen Legionäre und Plateauschuhe venezianischer Kurtisanen bis zu eleganten Seidenstiefeln von Kaiserin Sissi von Österreich oder den Turnschuhen des ehemaligen Hessischen Ministers Joschka Fischer.

Ethnologische Sammlung

Glanzpunkte der Ethnologischen Sammlung sind die Nordamerika-, Afrika- und Asien-Abteilungen, insbesondere mit den weltweit bedeutenden orientalisch, chinesischen und südostasiatischen Schattenspielfigurinen, sowie bemerkenswerte Bestände aus den Kulturen Japans, Chinas, Tibets und der Polarregionen.

Kontakt:

DLM - Deutsches Ledermuseum
Frankfurter Straße 86
63067 Offenbach
E-Mail: infoledermuseumde

Außenfassade des Klingspormuseums Stadt Offenbach
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