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Erholung am Hafen2 mit Blick Richtung Kaiserlei-Brücke.
Erholung am Hafen2 mit Blick Richtung Kaiserlei-Brücke. © Jessica Schäfer
Hier finden Sie einen Überblick über interessante Locations in Offenbach - oder einfach Orte Abseits des Mainstreams.

Akademie für Interdisziplinäre Prozesse (afip)

Eine Zwischennutzung, die alles zulässt: die Akademie für Interdisziplinäre Prozesse (afip)

Grüne Woche in der afip
© afip

Lasst uns Kultur schaffen! Unter diesem Motto bespielt die „Akademie für interdisziplinäre Prozesse“ die ehemalige Gewerbefläche am Goetheplatz als Freiraum für Experiment, Kampagne, Happening, Installation, Film, Malerei, Zeichnung, Vortrag, Workshop.

Ein Treffpunkt zum Erforschen, Diskutieren soll die Zwischennutzung sein, eine Institution für Kultur, Forschung und Lehre, so Mitorganisator Lutz Jahnke. Rund 25 freie Künstler, Musiker, Grafiker, Performer, digitale Maler und andere kreative Köpfe haben bei der Entstehung des Projektes mitgewirkt.

Lutz Jahnke in der afip
© Stadt Offenbach

Kontakt:
akademie für interdisziplinäre prozesse
Ludwigstraße 112
63067 Offenbach am Main
infoafip-hessende
http://www.afip-hessen.de

Kulturzentrum Hafen 2

Ein Lieblingsplatz: das Kulturzentrum Hafen 2

Gelände des neuen Hafen2
© Stadt Offenbach

Nur 800 Meter liegen zwischen dem alten und dem neuen Standort des Hafen 2: 2004 starteten Andrea Weiß und ihr Lebensgefährte Alex Braun mit dem suesswasser e.V. das Kunst-Kultur- und Kommunikationsprojekt im Lokschuppen am Nordring.

Ursprünglich als Interimslösung bis zur Bebauung der Hafeninsel gedacht, war der Ort schnell "the place to be" in Offenbach und der Region. Viele internationale Künstler und ein insgesamt ausgesuchtes Programm, aber auch die Wiese mit Schafen und Gänsen, Zirkuswagen und großem Sandkasten machten den besonderen Charme des Ortes aus.

Erst einmal auf zwei Jahre war der Betrieb seinerzeit angelegt, denn der Standort liegt genau auf der Infrastrukturverbindung zur Erschließung des Hafengeländes, das seit 2002 unter dem Namen „Mainviertel Offenbach“ zum neuen Stadtteil entlang des Hafenbeckens entwickelt wird. Nach Ablauf der zwei Jahre verlängerte sich der Vertrag immer um drei Monate, „die Abrissbirne schwebte immer über uns und das war die ganze Zeit eigentlich immer die größte Herausforderung, nämlich, trotzdem ein verbindliches Programm zu gestalten", erinnert sich Weiß.

Zirkuswagen Daisy im Hafen2
© Stadt Offenbach

Eine Spendenkampagne und einen Umzug später hat der Hafen 2 im Nordring seinen Anker geworfen: Rasen, Schafe und Gänse, Café mit Theke, Ausstellungsfläche und Konzertraum. Beim neuen Hafen 2 ist alles vertraut und beinahe so wie früher. Nur schöner.

Auf dem neuen Gelände verstummen auch die letzten Skeptiker: viel Freizeitwert hat das Areal mit direktem Zugang zum Wasser und den großzügigen Flächen mit derzeit zwei Außenbühnen und Platz für Open-Air-Kino. Der Ausstellungswaggon Daisy hat einen schönen Platz gefunden, Kinder buddeln im Sand und auch die Gänse und Schafe werden langsam heimisch. Ein perfekter Ort für entspannte Stunden - mit dem Fahrrad, aber auch mit dem Bus (Linie 108, Haltestelle Nordring) bestens zu erreichen.

Cafe Hafen 2
© Stadt Offenbach

Kontakt:
Hafen 2 Kulturzentrum und interdisziplinäre Plattform
Nordring 129
63067 Offenbach am Main
Tel.: 069-26012223
kontakthafen2net
http://www.hafen2.net

Capitol

Ob Tagung, Produktpräsentation, Get-Together, Gala oder Liveact – das Capitol bietet immer den passenden Rahmen für jede Veranstaltung.

Capitol Eingang
© Stadt Offenbach

In dem 100 Jahre alten Kuppelbau mit besonderem Ambiente finden seit 20 Jahren Veranstaltungen und Konzerte statt.

Aufgrund des außergewöhnlichen Spirits der Räume sowie hervorragender Technik, Betreuung und Ausstattung bietet das Capitol viel Raum und Flexibilität für die individuelle Inszenierung von Marken, Ideen und Produkten.

Kontakt:
Capitol
Kaiserstraße 106
63065 Offenbach
Tel.: 069 8290020
infocapitol-onlinede

Sparda-Bank-Hessen-Stadion

Das legendäre Fußballstadion am Bieberer Berg ist die Heimstätte der Offenbacher Kickers und zugleich eine außergewöhnliche Event-Location. Die lichtdurchfluteten und modern eingerichteten Business-Bereiche sowie Logen mit Panoramablick bieten sich optimal für Feiern, Meetings und Veranstaltungen aller Art an.

Ansicht Tagung im Stadion
© SBB, Foto: Alex Habermehl

Kontakt:
Sparda-Bank-Hessen-Stadion
Waldemar-Klein-Platz 1
63071 Offenbach
Tel.: 069 840004-701
infosbb-ofde

Stadthalle

Ob Konzerte weltbekannter Rock- und Popstars, Messen, Tagungen oder Sportmeisterschaften: Die 1966 eröffnete Stadthalle Offenbach bietet individuell gestaltbare Raumkonzepte für bis zu 4.000 Besucher.

Stadthalle Runde Tische
Stadthalle Bestuhlungsvariante © Stadthalle

Der große Saal lässt sich flexibel verwandeln und gewährt stets freie Sicht zur Bühne.

Bestuhlung der Stadthalle für einen Abi-Ball
© Stadthalle

Kontakt:
Stadthalle Offenbach
Waldstraße 312
63071 Offenbach
Tel.: 069 829002-20
infostadthalle-offenbachde

Robert Johnson

Das Robert Johnson ist einer der wichtigsten Houseclubs in Europa. Das „Zeit-Magazin“ nannte den weißen, minimalistisch eingerichteten Loft „den coolsten Club Deutschlands“.

Seine Poster gelten als Kult und lassen sich im Onlineshop bestellen, der Bildband „Come in my kitchen“ ist bereits vergrifffen.

Der Gründer DJ Ata betreibt nicht nur den Club, sondern auch ein exklusives Label unter dem Namen des legendären Bluesgitarristen und Sängers.

Turntables im Robert-Johnson-Club
© Stadt Offenbach

Kontakt:
Robert Johnson
Nordring 131
63067 Offenbach am Main
Tel.: 069-8004313
http://www.robert-johnson.de/

MTW

Auf dem Gelände der SG Wiking 1903 ist vor einigen Jahren das Musiklokal "Musikterrassen Wiking" entstanden.

Heute bietet das "MTW" verschiedene Veranstaltungen und Musikrichtungen für alle, die Spass am Feiern haben: Alternative, Partytunes, Punk, Pop, Indie, Emo, Elektro, Partyclassics, Pop, Disco, Electro, Soul, Charts, Rock, Trash,....

Nachttour Tanzende im MTW
© Stadt Offenbach

Kontakt:
MTW
Nordring 131
63067 Offenbach am Main
Tel.: 069-814222
info@mtwclubde
http://www.mtwclub.de

Waggon am Kulturgleis

Waggon am Kulturgleis: Treffpunkt, Bühne und Heimat für ungewöhnliche Veranstaltungen

Auch der Güterwagen mit breiten Türen und einer Nutzlänge von 12 Metern am Mainufer symbolisiert den Strukturwandel der Stadt weg vom Industriestandort hin zur kreativen Ideenschmiede.

Den berühmten Steinwurf entfernt von der Doppel-Helix-Skulptur des hfg-Absolventen Frank Flasskämpfer und nur durch den Maindamm vom Campus der Hochschule getrennt, entstand vor einigen Jahren der „Waggon am Kulturgleis“ als soziale Skulptur.

Der Soziale Plastik e.V. betreibt seit 2008 den Waggon am Kulturgleis und erhielt 2015 den Kulturpreis der Stadt Offenbach. Die Vereinsmitglieder kümmern sich um Instandhaltung und Verschönerungen am Waggon, um Fördergelder für besondere Veranstaltungen, um den Auftritt beim Fest der Vereine und vieles mehr. Wer schon immer mal Künstlern auf Deutschlandtournee seine Schlafcouch anbieten wollte, im Waggon hinter der Theke aushelfen möchte, sich fürdie Bewachung der Feuerschale am Main interessiert, oder Spaß daran hat, im Wettlauf gegen Graffitis vorn zu bleiben, und erst Recht, wer Ideen für Veranstaltungsformate im Waggon hat, ist bei uns richtig.

Der Waggon war von einer Klasse der Hochschule für Gestaltung mit Professor Manfred Stumpf als Ausstellungs- und Veranstaltungsort sowie als kultureller Treffpunkt hergerichtet worden. Als Ort für Wokshops mit Jugendlichen aus der östlichen Innenstadt wurden gemeinsam mit Handwerkern, Lehrkräften und Künstlern bauliche und kreative Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Inzwischen wird der Waggon von den beiden Künstlern Georg Klein und Torsten Kauke vom Verein "Soziale Plastik" betrieben, die ihn mit viel Leidenschaft und Idealismus als Ort für ungewöhnliche und besondere Veranstaltungen etabliert haben. Hier lässt sich buchstäblich auf Tuchfühlung gehen, die Besucherzahlen liegen je nach Veranstaltung zwischen 6 und 40 Personen und machen die Atmosphäre und Akustik in dem engen Wagen aus.

Unbekannte Musiker bekommen im Waggon eine Chance, aber auch Künstler aus Übersee haben schon auf einen Abstecher am Kulturgleis gemacht und so ist die Soziale Plastik auf Schienen nach wie vor im Sinne Beuys ein freier Raum für gesellschaftsverändernde Kunst.

Ansicht des Waggons am Kulturgleis
© ©2013 Valentin Popa

Kontakt:
Soziale Plastik e.V.
Frau Agnes Christ
Marienstraße 18
63069 Offenbach am Main
Tel.: 0178 6611766
sozialeplastikgmxde
http://waggon.blogsport.de/soziale-plastik-e-v/

ruk Rumpenheimer Kultur e.V.

Rumpenheim Kultur e.V. ist ein eingetragener Verein, der 1999 begonnen hat, kulturelle und interkulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Art auf die Beine zu stellen.

Bühne im Mausoleum
© Karlheinz Lebisch / ruk e.V.

Das Konzept beinhaltet die Offenheit für Viel und Vieles offen - für Musik und Theater, Literatur und Kunst, Film und Performance, für Erkundungen im eigenen und fremden Alltag. Und damit für Anspruchsvolles wie für Triviales, für Wildes und Sanftes, für Freches und wirklich Seriöses.

Dieses Konzept ist bislang in 15 Jahren mit rund 270 Veranstaltungen unterschiedlichster Art umgesetzt worden. Diese Veranstaltungen, wie auch alle anderen anfallenden Organisationsaufgaben werden bei den regelmäßig öffentlichen Monatstreffen basisdemokratisch besprochen und geplant. Bei der Realisation arbeiten alle Aktive von RUK ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung. Die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen - also Konzerten, Ausstellungen, Theater- und Kabarett-Aufführungen und Lesungen - steht dabei im Mittelpunkt der Vereinsarbeit.

Grundlegendes Vereinsziel ist, zeitgenössische Kultur in allen ihren Spielarten von Hoch- bis Populär-Kultur zu fördern und auf lokaler Ebene im Offenbacher Stadtteil Rumpenheim für breite Schichten der Bevölkerung erfahrbar und zugänglich zu machen. Das Kulturkonzept des RUK beruht auf vier parallel laufenden und sich ergänzenden Strängen.

2005 startete RUK erstmals das Projekt „RUK 22“. Fünf bis acht Mal jährlich (sieben mal in 2015) findet im Mausoleum jeweils am 22. eines Monats ein offener Bühnenabend bei freiem Eintritt statt.

Künstler aller Sparten haben die Gelegenheit, Ausschnitte ihres Könnens einem sachkundigen Publikum zu präsentieren.

Ziel ist es jungen Künstlern und Menschen aus dem lokalen Umfeld, die künstlerische Fähigkeiten an sich (wieder)-entdecken eine öffentliche Darstellungsplattform zu bieten. Junge noch unbekannte Künstler haben die Gelegenheit, Bühnenerfahrung zu sammeln und in einen positiv kritischen Dialog mit dem Publikum und dem Veranstalter zu treten. Offenheit und Kritikfähigkeit wird hierbei vorausgesetzt.

An diesen Abenden ist das Publikum aktiver Partner der Darstellenden. Diskussion und das Feedback dient hierbei nicht nur der Weiterentwicklung der Künstler sondern kann und soll auch das Verständnis und den kulturellen Horizont des Publikums erweitern.

Etablierte Künstler nehmen das Angebot gerne war, Ausschnitte ihrer neuen Programme anzuspielen, um ein erstes Feedback vom Publikum zu bekommen. Pro Abend treten 1 bis 3 Künstler oder Gruppen auf. Mit dem Projekt „RUK 22“ können wir unserem besonderen Anliegen, der Förderung unserer regionalen Kulturszene, Kultur zum Anfassen und ganz ohne Hemmschwellen, Rechnung tragen.

Das Projekt „RUK 22“ wurde ergänzt um die Reihe „zurechtgeRUKt“ mit einem bis zwei Themenabenden im Jahr (ein mal in 2015).

Hier werden unterschiedliche Themen (Friedensforschung, Ökologie, Verkehr, Architektur, Medizin oder Maschinenbau und, und, und) von möglichst unabhängige Wissenschaftler und Vertreten des öffentlichen Lebens beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert.

An zwei Abenden in 2014 wurden Themen wie Web-Sicherheit und mögliche regionale Entwicklungen nach der Formierung der neuen Landesregierung diskutiert. Neben der Förderung von entwicklungsfähigen Ansätzen des lokalen Kulturschaffens durch die Reihe „RUK 22„ soll mit „zurechtgeRUKt“ dem lokalen Publikum eine Möglichkeit zum neutralen, nicht interessensgelenkten Wissenstransfer geboten werden.

Eine Erweiterung des Spektrums erfolgt 2015 mit der Reihe „RULL“. Hier werden an zwei Sonntagen in 2015 Lesungen verschiedener Gattungen der Literatur stattfinden.

Kritischen Menschen bietet „RUK 22“, „zurechtgeRUKt“ und „RULL“ den Raum eigenes Kulturschaffen zu erproben sowie im kritischen Dialog weiterzuentwickeln und über gesellschaftliche, soziopolitische, kulturpolitische und sachliche sowie ökologische Themen zu diskutieren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Kontakt:
Rumpenheimer Kultur ruk E.V.
Karlheinz Lebisch
inforuk-evde
http://www.ruk-ev.de/

Wiener Hof

Kneipe, Kultur, Kastanien. Der Wiener Hof, mitten im einst eher konservativen Milieu des Bieberer Ortskern hat den Spagat geschafft: seine alternativen Wurzel bleiben erkennbar, die Speisekarte erfüllt hohe Ansprüche: bodenständig und weltoffen zugleich.

Der Biergarten zählt zu den schönsten in Offenbach. Der Wiener Hof beherbergt seit über 100 Jahren Gastronomie. Von den heutigen Betreibern als Szenekneipe gegründet, kochen heute (auch die Ansprüche der Gästem, der einstigen Spontis wuchsen) zwei Köche über fünfzig Gerichte: von typisch Hessisch bis Mexikanisch.

Natürlich ist der Apfelwein im Biergarten im Sommer der Durstlöscher Numero eins, schmeckt am besten mit Handkäs. Sonntags morgens oft Brunch.

Das Kolleg wird von vielen Bieberer Vereinen genutzt, wird aber auch gerne für Familienfeiern gebucht. Im Saal bietet der Wiener Hof ein ambitioniertes Kulturprogramm vom Jazz bis zum Blues, von der Comedy bis zum Film. Das Programm steht für Qualität. Viele Künstler, die große Häuser füllen, kommen, weil sie die besondere Atmosphäre des Wiener Hofs schätzen.

Öffnungszeiten Montag bis Sonntag von 17.00 bis 23.00 Uhr

Biergarten
© Wiener Hof

Kontakt:
Wiener Hof
Langener Straße 23
63073 Offenbach am Main
Tel.: 069 -89 12 96
wiener-hoft-onlinede
http://www.wiener-hof.de/

Weitere Orte für Tagungen und Kongresse