Englische Begriffe aus der digitalen Welt
Die digitale Welt spricht Englisch und Sie verstehen nur Bahnhof? Wir erklären die wichtigsten englischen Wörter, damit Sie gut zurechtkommen in der digitalen Welt.
Auf dieser Seite
Account
Ein „Account“ ist ein Benutzerkonto. Es wird ausgesprochen wie: Akaunt. Manche digitalen Anwendungen oder bestimmte Funktionen dieser stehen nur registrierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Sich zu registrieren bedeutet, sich einen Zugang zu dieser Anwendung zu erstellen, indem man eben einen Account anlegt. Das bedeutet meist, sich einen Benutzernamen und ein Passwort zu überlegen und einige Angaben zur einigen Person zu hinterlegen (zum Beispiel Name und E-Mail-Adresse).
Beispiele:
→ Ihr E-Mail-Konto ist ein Mail-Account.
→ Viele Online-Shops / digitale Einkaufsplattformen sind nur mit einem Account nutzbar.
Ad
Werbung oder Anzeigen sind manchmal schwer zu erkennen und nur unauffällig mit „Ad“ gekennzeichnet. Es wird ausgesprochen wie „ädd“ und ist die Kurzform vom Englischen „advertisement“. Das bedeutet Werbung oder Anzeige.
Augmented Reality (AR)
Augmented (= erweiterte) Reality (= Realität) ist die Bezeichnung für die Darstellung der echten Umgebung, die durch virtuelle Elemente ergänzt ist.
Durch Geräte wie Smartphones, Tablets oder AR-Brillen können virtuelle Objekte, Informationen oder Effekte in der echten Umgebung gesehen werden, zum Beispiel Informationen zum Dargestellten.
Oft wird sie in der Werbung eingesetzt. Man kann dann zum Beispiel sehen, wie die Brille sitzt, ohne sie in Wirklichkeit aufzusetzen oder wie das Sofa im eigenen Wohnzimmer aussehen würde.
Was ist der Unterschied zwischen einer VR-Brille und einer AR-Brille?
Der Unterschied zwischen einer VR-Brille (Virtuelle Realität) und einer AR-Brille (Augmented Reality) liegt darin, wie sie die Realität und virtuelle Inhalte miteinander verbinden.
VR-Brille: Sie blendet die reale Welt vollständig aus und taucht in eine virtuelle Welt ein.
AR-Brille: Die reale Welt bleibt sichtbar, wird aber durch digitale Elemente ergänzt.
Mehr zum Thema Virtuelle Realität:
Captchas
Captchas sind Tests, mit denen beim Öffnen einer Webseite festgestellt werden soll, dass man ein Mensch ist und keine Maschine. Meist funktionieren sie, indem man in unterschiedlichen Bildern etwas finden und dies dann anklicken muss. Oder in einem Bild Häkchen dort setzen muss, wo man Gegenstände erkennt, die abgefragt werden. Diese „I am not a Robot“ - (Ich bin kein Roboter) Abfragen verhindern, dass sogenannte Bots sich auf den Internetseiten tummeln. So sollen automatisierte Angriffe auf die Seiten verhindert werden.
Aber Vorsicht! Auch hier gibt es Betrugsmaschen.
Normalerweise öffnet sich die Webseite, die man besuchen will, nach dem korrekten Anklicken der Bilder. Gibt es dann aber noch eine weitere Abfrage, beispielsweise die Aufforderung, eine bestimmte Tastenkombination zu drücken, dann handelt es sich um den Versuch gefährliche Malware — also schädliche Software — auf den Rechner einzuschleusen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor diesen Captcha-Angriffen und rät dazu, sofort den Browser zu schließen, beim Verdacht, betroffen zu sein. Andernfalls kann es sein, dass das eigene Betriebssystem so beschädigt wird, dass man es neu aufsetzen muss.
Also genau hinsehen, was die Maschine von dir verlangt, auch bei der Beweisführung, dass du selbst keine Maschine bist!
Channel
Bei den Messenger Diensten WhatsApp und Telegram gibt es neben Gruppen und direkten Chats auch die Funktion Channels – also Kanäle.
Ein Channel dient, im Gegensatz zum Austausch in Gruppen, der einseitigen Kommunikation. Das heißt, dass die Person, die den Channel betreibt, Informationen an alle, die dem Channel folgen schicken kann, ohne dass man inhaltlich darauf antworten kann. Das ist in Gruppen anders, dort können alle Mitglieder der Gruppe miteinander diskutieren, antworten und Fragen stellen.
Die Inhalte auf einem Channel funktionieren also ähnlich wie auf einem News Feed - sie werden chronologisch gepostet. Die Funktion eignet sich somit besonders gut für das Posten von News, Updates, Inhalten von Influencer*innen, Unternehmen oder Initiativen.
Ein weiterer Unterschied zu den Gruppen bei WhatsApp und Telegram ist, dass bei Channels mehr Nutzer*innen erreicht werden können. Bei Gruppen ist die Zahl der Mitglieder zwar auch hoch, aber begrenzt.
Da es bei Telegram möglich ist, Channels anonym zu betreiben, und diese eine sehr große Reichweite erzielen können, birgt die Funktion aber auch die Gefahr der Verbreitung von Desinformation und Fake News. So gab es bereits mehrere Fälle, bei denen Channels auf Telegram in den aktuellen Krisenzeiten (zum Beispiel bei COVID 19 oder dem Ukraine-Krieg) aufgrund von Hassreden, politischer Einflussnahme oder der gezielten Verbreitung von Falschinformationen in Kritik standen.
Die EU versucht derartigen Missbrauch durch entsprechenden Gesetzen, wie dem „Digital Service Act“ (DSA) entgegenzuwirken.
Weitere Informationen zu WhatsApp- und Telegram-Channels finden Sie hier:
Chatbot
Dieser Begriff setzt sich zusammen aus „Chat“, dem englischen Wort für „Unterhaltung“ und „-bot“ als Abkürzung für „Roboter“.
Chatbots sind Computerprogramme, die häufig im Kundenservice genutzt werden. Man kann ihnen eine Frage stellen, also eine Frage in ein dafür vorgesehenes Feld eingeben, und erhält eine Antwort darauf. Das soll wie eine Unterhaltung mit einem Menschen wirken und dabei helfen, schnell eine passende Antwort zu finden. Vor allem bei Anwendungsfällen mit automatisierten Prozessen kann das hilfreich sein, Chatbots können also vor allem häufig gestellte Fragen gut beantworten. Chatbots können uns in zahlreichen Fällen begegnen, zum Beispiel in der Beratung zu Versicherungsdienstleistungen, bei online-basierten Bewerbungsprozesse oder im Kundendienst von Online-Shops. Ältere, einfachere Versionen von Chatbots arbeiten nach festgelegten Regeln. Sie reagieren vor allem auf einzelne Stichworte und leiten wie anhand eines Entscheidungsbaums durch den Dialog. Neuere Chatbots nutzen künstliche Intelligenz (KI) und lernen selbst weiter. Besonders bekannte KI-basierte Chatbots sind sicherlich ChatGPT (von OpenAI), Copilot (von Microsoft) oder Alexa (von amazon).
Cloud
„Cloud“ ist das englische Wort für „Wolke“. Es wird ausgesprochen wie „klaud“.
Eine Cloud kann man sich als eine virtuelle Speicherplattform vorstellen. Wenn Sie zum Beispiel ein Foto lokal auf Ihrem Gerät speichern, können Sie nur mit genau diesem Gerät darauf zugreifen. Wenn Sie es in einer Cloud speichern, können Sie sich von verschiedenen Geräten aus in diese einwählen und haben von überall Zugriff darauf. Ein Beispiel für einen häufig verwendeten Cloud-Dienst sind E-Mail-Dienste.
Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:
Digital Detox
Digital Detox bedeutet: eine Pause von Handy, Laptop und Internet. Nicht komplett offline gehen – sondern bewusster entscheiden, wann wir online sind und wie lange. So bekommen wir wieder mehr Ruhe im Kopf.
Viele Menschen merken gar nicht, wie sehr das ständige Online-Sein stresst. Das Handy klingelt, Nachrichten kommen rein, neue Fotos, neue Videos, neue E-Mails. Unser Gehirn muss dauernd reagieren. Es prasseln durchgehend Reize auf uns ein. Das macht müde. Manchmal macht es sogar traurig oder unruhig.
Ein paar kleine Pausen von der digitalen Welt können schon helfen:
- öfter das Handy stumm stellen
- für zwei Stunden am Tag das Handy in einen anderen Raum legen
- nur zu festen Zeiten Nachrichten beantworten
- abends eine Stunde ohne Bildschirm verbringen
- vor dem Schlafen nicht mehr scrollen
- achtsam online sein: weniger vergleichen, weniger Hetze lesen
Digital Detox bedeutet nicht: „Das Handy ist schlecht.“
Es bedeutet: „Ich nutze mein Handy bewusst – und ich kümmere mich gut um mich selbst.“
Wenn wir weniger abgelenkt sind, merken wir wieder andere Dinge: wie ruhig ein Winterabend sein kann, wie gut ein Gespräch tut, wie schön es ist, einfach mal nichts zu müssen. Manche Menschen finden wieder mehr Zeit für Lesen, Kochen, Basteln, Spazieren oder Treffen mit Freund:innen.
Ein Digital Detox kann auch helfen, die Feiertage entspannter zu erleben. Ohne ständiges Scrollen bleibt mehr Raum für echte Gespräche und kleine, schöne Momente.
Man muss dabei nicht nach Perfektion streben. Manchmal reicht schon eine kleine Pause, um sich besser zu fühlen. Probiere im Dezember einfach aus, was dir guttut. Vielleicht ist ein Digital Detox genau das, was du brauchst, um ein bisschen runterzukommen.
Weitere Informationen
Download und Upload
„Download“ hießt „herunterladen“. Ausgesprochen wird es wie „daunloud“.
„Upload“ heißt „hochladen“. Ausgesprochen wird es wie „aploud“.
Auf Englisch heißt „to load“ so viel wie „laden“.
Auf Englisch heißt „down“ so viel wie „herunter / hinunter“.
Auf Englisch heißt „up“ so viel wie „nach oben / hinauf“.
Bei einem Download laden Sie ein Foto oder eine Datei von einer Webseite, einer Plattform, einer Cloud (eine virtuelle Speicherplattform) auf Ihr Smartphone herunter.
Bei einem Upload laden Sie ein Foto oder eine Datei auf eine virtuelle Speicherplattform hoch. Sie schicken es also „hoch“, vom physischen in den virtuellen Bereich.
eSIM
Das kennen Sie bestimmt: Um mit dem Handy oder Smartphone telefonieren und das Internet von unterwegs nutzen zu können, erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter eine kleine Chip-Karte, die SIM-Karte also. Diese stecken Sie in das Gerät ein und wenn Sie den Mobilfunkvertrag wechseln, erhalten Sie eine neue SIM-Karte und tauschen sie aus.
Das ist neu: In vielen neuesten digitalen Geräte ist bereits eine e-SIM fest eingebaut. Da keine zusätzliche SIM-Karte mehr eingesetzt werden muss, gibt es auch keine Öffnung mehr dafür am Gerät. Die e-SIM wird über einen Aktivierungscode freigeschaltet, den Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter erhalten. Bei einem Vertragswechsel erhalten Sie einen neuen Aktivierungscode. Nicht nur in Smartphones und Tablets sind eSIM verbaut, sondern auch in Smartwatches (intelligenten Uhren). Die Freischaltung erfolgt damit komplett digital. Es müssen keine SIM-Karten mehr per Post versendet und dann eingebaut werden.
Übrigens: das „e“ steht nicht etwa für „elektronisch“, sondern für das englische Wort „embedded“ und bedeutet so viel wie „eingebaut“.
Log-in und Log-out
„Log-in“ bedeutet so viel wie „Anmeldung“. Wenn Sie schon ein Benutzerkonto (also einen Account) bei einer digitalen Anwendung haben, können Sie sich im Login mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden. Sie können sich also einloggen.
„Log-out“ bedeutet so viel wie „Abmeldung“. Wenn Sie alles erledigt haben, sollten Sie sich abmelden, also ausloggen. Keine Sorge, damit wird Ihr Account nicht gelöscht. Sie schließen Ihr Benutzerkonto wieder ab, wie eine Haustür.
Open Data
„Open Data“ heißt „offene Daten“. Ausgesprochen wird es wie „oupen deita“. Es geht dabei um digitale Datensätze, die sich nicht auf einzelne Personen beziehen, und allen Menschen frei zugänglich gemacht werden. Sie sollen diese offenen Daten nutzen können, um Lösungen für Herausforderungen in verschiedenen Lebensbereichen zu entwickeln. Beispiele und genauere Kriterien für „Open Data“ sehen Sie in diesem kurzen Erklär-Video:
Passkey
Der Begriff setzt sich aus zwei englischen Begriffen zusammen. „To pass“ bedeutet so viel wie „hindurchgehen, passieren“ und „key“ heißt „Schlüssel“.
Wer sich mit einem Passkey an einem Account anmeldet, benötigt kein Passwort mehr. Vereinfacht gesagt, ist ein Teil des Schlüssels auf Ihrem mobilen Endgerät hinterlegt. Dadurch ist der Passkey an dieses Gerät gebunden und nur mit diesem nutzbar. Der andere Teil des Schlüssels ist bei dem Dienst hinterlegt, der Ihren Account bereitstellt. Mit einem meist biometrischen Merkmal wie Fingerabdruck oder per Gesichtserkennung geben Sie frei, dass diese Schlüssel zusammengeführt werden dürfen. Passen die Teile zusammen, ist der Log-in erfolgreich. Aktuell gilt die Anmeldung mit einem Passkey als besonders sicher, denn es kann kein Passwort unbemerkt illegal ausgelesen werden.
Phishing
"Phishing" leitet sich vom englischen Begriff "fishing" ab.
Kriminelle versuchen sich sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter oder Kreditkartendaten von ahnungslosen Nutzern "zu angeln". Dies geschieht häufig durch gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Webseiten, die den Anschein erwecken, von vertrauenswürdigen Quellen zu stammen. Die Angreifer versuchen, die Opfer dazu zu bringen, ihre persönlichen Daten preiszugeben, indem sie sie auffordern, auf einen Link zu klicken oder ein Formular auszufüllen.
Prompt
Vielleicht kennen Sie „prompt“ als deutsches Wort für „schnell, unverzüglich“. Im Englischen heißt das Verb „to prompt“ so viel wie „auffordern, veranlassen“. Aktuell wird der Begriff häufig in Zusammenhang mit Anwendungen zur Nutzung Künstlicher Intelligenz verwendet. Ein Beispiel dafür ist das Computerprogramm ChatGPT. Dessen Besonderheit ist, dass es in wenigen Sekunden aus einer besonders großen Datenmenge umfangreiche Texte generiert.
Ein „Prompt“ meint hierbei eine Eingabeaufforderung. Diese kann lauten: „Schreibe ein Gedicht über Offenbach“. Der Prompt kann noch konkreter formuliert werden und dann lauten: „Schreibe ein Gedicht in Paar-Reimen über Offenbach im Jahre 1628“.
Push-Benachrichtigung
Auf Englisch heißt „push“ (sprich: pusch) „drücken, stoßen“.
Sendet zum Beispiel eine App Push-Benachrichtigungen, sehen Sie diese auf dem Start- oder Sperrbildschirm Ihres Smartphones, ohne die App direkt zu öffnen. So können Sie zum Beispiel Chat-Nachrichten in Echtzeit in der Vorschau sehen oder bleiben laufend über die Geschehnisse in einem Fußballspiel auf dem Laufenden.
Push-Benachrichtigungen lassen sich meist über die Einstellungen der App ein- oder ausschalten. Sie können je nach App und Anwendungsfall selbst entscheiden, ob Sie diese als nützlich oder störend empfinden.
Damit eine App Push-Nachrichten versenden kann, muss sie im Hintergrund aktiv sein und eine Verbindung zum Internet haben.
Quick Reactions
Quick Reactions sind kleine Symbole, mit denen man schnell auf Nachrichten, Bilder oder Videos reagieren kann. Meistens sind das Emojis, wie ein Herz, ein lachendes Gesicht oder der Daumen hoch. Man muss nichts schreiben, sondern klickt einfach die Nachricht oder das Bild an, auf das man „schnell reagieren“ möchte. Dann erscheinen Symbole (Emojis), aus denen man aussuchen kann. Das geht schnell und signalisiert: „Ich habe das gesehen“ oder „Ich finde das gut.“ Quick Reactions sind somit eine schnelle und einfache Art der digitalen Kommunikation.
Quick Reactions gibt es in vielen Apps. Zum Beispiel bei WhatsApp, Instagram, Facebook, Signal oder Telegram. Man nutzt sie in Chats, bei Stories oder in Kommentaren. Sie machen die Inhalte bunter und transportieren andere Emotionen, als das geschriebene Wort.
Fast alle Menschen, die soziale Medien oder Messenger nutzen, benutzen auch Quick Reactions. Besonders praktisch sind sie, wenn man keine Zeit hat oder nicht viel schreiben will.
Allerdings ist auch die Nutzung von Quick Reactions nicht ganz kritikfrei, manche Menschen sagen: Quick Reactions machen Gespräche oberflächlich. Man klickt schnell ein Emoji, aber redet nicht mehr richtig miteinander. Auch Gefühle können falsch verstanden werden, weil ein Emoji oft nicht genau zeigt, was man wirklich denkt. Außerdem bekommen Plattformen durch Quick Reactions mehr Daten über uns – darüber, was uns gefällt oder mit wem wir viel Kontakt haben. Diese Daten können zum Beispiel für personalisierte Werbung genutzt werden. Das finden manche Menschen problematisch.
Quishing
Der Begriff "Quishing" setzt sich zusammen aus den Begriffen "QR-Code" und "Phishing".
Dabei handelt sich um eine Betrugsmasche, bei der ein falscher QR-Code - zum Beispiel auf Ladesäulen für Elektroautos oder Parkscheinautomaten - über den echten QR-Code geklebt wird. Der QR-Code führt dann auf eine gefälschte Internetseite.
Dort werden die Kundinnen und Kunden aufgefordert, ihre Kreditkartendaten einzugeben.
Ransomware
Der Begriff „ransom“ ist Englisch und heißt „Lösegeld“. „Ransomware“ ist eine Software, die Daten verschlüsselt, sodass sie nicht mehr lesbar sind. Kriminelle fordern Lösegeld, um die Daten wieder zu entschlüsseln und freizugeben. Genauere Informationen dazu und wie Betroffene sich verhalten sollten, finden Sie in diesem Video:
Scrollen
Der Begriff „Scrollen“ setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen „Screen“ (Bildschirm) und „roll“ (rollen). Auf dem Smartphone können Sie mit einem Finger von oben nach unten bzw. von unten nach oben über eine Webseite wischen. So können Sie diese schnell überfliegen und zur für Sie interessanten Stelle gelangen. Auf dem Laptop können Sie über das Touchpad mit zwei Fingern über eine Webseite scrollen.
In einem früheren Beitrag haben wir das anschaulich und genauer beschreiben. Klicken Sie auf diesen Link, um sich das anzuschauen:
Skimming
„Skimming“ heißt auf Englisch so viel wie „abschöpfen / abziehen“.
Es meint das illegale Auslesen von Bank- oder Kreditkarten. In diesen ist ein sogenannter RFID-Chip enthalten. Halten Sie die Karte an ein Kartenlesegerät / ein Bezahl-Terminal, sendet der Chip ein Signal und Sie können bargeldlos bezahlen. Betrüger können sich das zunutze machen, indem sie Kartenlesegeräte manipulieren.
Smishing
Der Begriff "Smishing" setzt sich zusammen aus den Begriffen "SMS" und "Phishing".
Es handelt sich um eine weitere Betrugsmasche in der digitalen Welt, bei der Links per SMS versendet werden, um an persönliche Daten – wie Kontodaten – heranzukommen.
Meist bekommt man eine Meldung per SMS, wonach ein Paket nicht zustellbar war oder noch ausstehende Zollgebühren zu begleichen seien.
Folgt man dann dem mitgesendeten Link, wird man aufgefordert, seine persönlichen Daten anzugeben.
Spoofing
Der Begriff „Spoofing“ stammt aus dem Englischen. Spoof bedeutet so viel wie Täuschung oder Streich.
Beim Spoofing werden E-Mails verschickt, die einen scheinbar vertrauenswürdigen Absender haben, zum Beispiel eine Bank oder den eigenen Vorgesetzten.
Öffnet man die Mail so erscheint der Absender zunächst nicht verdächtig, erst beim genauen Hinsehen, erkennt man, dass die E-Mail-Adresse eine andere ist. Sie wird so generiert, dass sie der richtigen E-Mail-Adresse sehr ähnlich ist.
Ziel ist es, die Empfänger zu täuschen und sie dazu zu bringen, auf schadhafte Links zu klicken oder vertrauliche Informationen preiszugeben.
Streaming
„Streaming“ heißt „fließend“. Ausgesprochen wird es wie „strieming“.
Streaming-Dienste stellen zum Beispiel Musik oder Filme so zur Verfügung, dass sie immer auf Knopfdruck über das Internet abgespielt werden können. Das Material muss nicht auf dem eigenen Gerät gespeichert werden, denn es ist laufend verfügbar. Beim Streaming wird natürlich viel Datenvolumen verbraucht.
Swipen
Tracking
„Track“ bedeutet auf Englisch so viel wie „Spur, Weg“. „To track someone/ something“ heißt auf Englisch „jemanden/ etwas verfolgen“. Es wird ausgesprochen wie „träck“.
Von Tracking wird in unterschiedlichen Zusammenhängen gesprochen: Es gibt zum Beispiel Tracking-Nummern für Pakete, also Sendungsverfolgungs-Nummern, mit denen Sie immer genau wissen, wo ihr Paket ist und wann es ankommt. Gesundheitsdaten können „getrackt“, also verfolgt und aufgezeichnet werden, zum Bespiel, wenn Sie einen Schrittzähler nutzen, der auch den Puls aufzeichnet. Tracking nutzen auch Werbetreibende im digitalen Raum, um nachzuverfolgen, welche Webseiten oder Suchbegriffe jemand besonders oft im Internet eingegeben hat, um personalisierte Werbeanzeigen auf dessen mobilen Endgeräten anzeigen zu lassen.
Wallet
Ein „Wallet“ ist eine digitale Geldbörse, ein digitales Portemonnaie. Es wird ausgesprochen wie „wollett“.
Es ist eine App, in der Sie (vereinfacht gesagt) Ihre Debitkarte oder Kreditkarte hinterlegen können. Das ermöglicht Ihnen zum Beispiel, mit dem Handy an der Supermarktkasse zu bezahlen.
Im Wallet können oft auch Eintrittskarten oder Konzertkarten hinterlegt werden.
Sie möchten diese Begriffe spielerisch lernen?
Dafür haben wir ein Memo-Spiel erstellt!
Schauen Sie im Einfach Digital-Café vorbei und probieren Sie es aus:
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie mit dem Newsletter der vhs Offenbach informiert über spannende Themen rund um Wissen teilen, Leute treffen und sich weiterbilden.
