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Stadt Offenbach

Fee, Stanovsky, Whiskydenker - Acoustics Concerts

Veranstaltungsinformationen

Zum dritten Mal in Folge präsentiert euch das Projekt acoustics concerts an vier Sommer-Sonntagen jeweils drei Konzerte. Moderiert werden die Auftritte der akustischen Bands von Fee, die wiederum am Abschluss-Termin auch selber spielt. 

Stanovsky verbindet Klavierakkorde mit elektronischen Sounds zu einem Popentwurf von griffiger Strahlkraft, kontrastiert ihn mit deutschen Texten und existiert überhaupt nur, weil Peter Stanovsky nicht mehr nur für andere schreiben, sondern endlich wieder Musik machen wollte, die er auch wirklich verkörpern kann. Seine Songs verbinden musikalische Fragilität und textliche Raffiness; Referenzen sind schwierig zu benennen, der Umgang mit Sprache apart, die Bilder in den Songs momenthaft und illustrativ. „Klar habe ich TexterInnen, die ich gut finde: Max Herre, Lina Maly, Judith Holofernes, Peter Fox, Trettmann – aber ich feier auch eine Band wie Isolation Berlin. Ich schreibe Texte auf Deutsch, ich mag, dass die Sprache dann kein Thema ist, dass es keinen limitierenden Faktor gibt, alles ist direkt und unmittelbar.“

Fee

Straßenmusik, Wohnzimmer-Konzerte, WG-Sofakanten. Texten ‚on the road’ – das ganze Fee.- Ding im Kopf - schon immer - immer vorwärts. Richtung Glücksgefühl - für Leute, zum Versprühen. Längst von größeren Bühnen. Ausgezeichnet. Mit 'nem Udo-Lindenberg-Preis – dem Panikpreis: „Unangepasste Musik“. Unangepasst? Kannste wohl sagen, und heißt bei ihr: Erfolg, JA: zu ihren Konditionen - kein fake, kein Schreib-Camp, kein musikalisches Allwetterjäckchen. Aber nie gleich mit dem Kopf in den Wolken, aus denen Geld oder ein Spotify-Stream regnen könnte. Und? Geht! Fees Songs sind ungestüme, skurrile Beobachtungen, Selbstironie, Vertrauen. Laut, leise, intim. Es geht ihr um Ausdruck und Haltung. Ob hippiesk beseelt, poppig oder punkig, schnoddrig oder sinnlich.

Whiskydenker

Brassband und Disco!? Deutsche Lyrik und Hot-Jazz!? Zirkusorchester und Punk!? Unmöglich,für die Band Whiskydenker eine Schublade zu finden. Manche sagen, sie versöhnen Meute und Bukahara mit Hildegard Knef, andere nennen es einfach Vintage-Pop. Vielleicht ist es auch egal, weil zum Glück ist die Musik der Whiskydenker immer charmant, gut gelaunt und wunderbar tanzbar. Vielleicht ist es genau dieser Tanz auf der Rasierklinge, der Rock'n'Roller, Swingtänzer*innen, Jazznerds und Partykids auf Konzerten der Whiskydenker zusammenbringt. Vielleicht ist genau das der Sound dieser neuen 20er Jahre. Christian Huber, seit 2021 Schlagzeuger der Band, und der langjährige Banjospieler und Multiinstrumentalist Jörg Teichert, genannt Rufus Herbertson, sind am 28. Februar 2022 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Whiskydenker sind in tiefer Trauer, werden auf Ihren Konzerten der Beiden gedenken und jetzt erst recht das Leben feiern.

 

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