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Mathildenstraße 30
63065 Offenbach

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Projektstatus

laufend

Beginn

2004-08-02

Beschreibung

Das Konzept der Gewaltprävention in der Mathildenschule umfasst alle Jahrgangsstufen unserer Schule, also Vorschulklasse, Grundschule, Förderstufe sowie Haupt- und Realschule.

Die Projekte bauen vom 1. Schuljahr bis zu den Abschlussklassen aufeinander auf. Während in der Vorschulklasse und in den Grundschuljahrgängen vor allem Maßnahmen zum Einüben von Regeln und Verhaltensweisen im Vordergrund stehen, kommen in den Jahrgangsstufe 5 bis 10 vorwiegend Projekte hinzu, die daneben die Reflexion des eigenen Verhaltens zum Schwerpunkt haben.

Projekte der Mathildenschule zur Gewaltprävention

Beim Konstruktiven Umgang mit Konflikten sind die Zielgruppe alle Grundschulklassen und dabei werden folgende Aspekte praktiziert:
- Konstruktive Konfliktbearbeitung,
-Regeln und Rituale,
-Interaktionsspiele,
-Konsequenzen und Wiedermachung,
-Problemlösungsgespräch,
-mediative Elemente.

Ziel des Projekts ist: die Deeskalation oder gewaltfreie Lösung von Konflikten durch Anwendung eingeübter Vorgehens- und Verhaltensweisen in Konfliktsituationen.

Das Projekt Faustlos wird in der Vorschulklasse und in der Grundschule implementiert zur Verminderung von impulsivem und aggressivem Verhalten und zur Vermittlung sozialer Kompetenzen. Der Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut wird hier angestrebt. Im Trainingsraum (Arizona-Raum) bekommen die SchülerInnen der Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit, über das eigene Verhalten nachzudenken.

Durch das Gespräch mit dem Klassenraumlehrer und durch schriftliche Rechenschaft über das eigene Tun erfolgt die Konfliktbearbeitung: Durch Einsicht in ihr Verhalten bzw. in das Zustandekommen eines Konflikts sollen die SchülerInnen davon abgehalten werden, Regelverletzungen zu wiederholen. Die Mathilden-Power-Kids (MaPoKi) ist eine Arbeitsgemeinschaft mit Schülern der Jahrgänge 5 und 6 unter Trägerschaft der Baha’i-Gemeinde in Zusammenarbeit mit Mitgliedern von People’s Theater.

Ziel ist die Förderung der intellektuellen, geistigen und sozialen Entwicklung der SchülerInnen und die Entdeckung eigener Stärken und Fähigkeiten durch Übernahme von Verantwortung für andere Menschen, z.B. Unterstützung für ältere Menschen oder durch Patenschaften für Pflanzen usw. Das „PiT“–Projekt ist ein wichtiges Projekt an unserer Schule. Zielgruppe sind die Schüler der Jahrgangsstufen 6 und der Unterricht wird von 6 Lehrkräften, 1 Polizistin, 2 Polizisten, und 3 sozialpädagogischen Fachkräften erteilt.

In 6 Projekttagen im Schuljahr sollen die SchülerInnen lernen, die Entstehung gewaltsamer Konflikte rechtzeitig zu erkennen, die nach Möglichkeit zu verhindern und letzten Endes Konfliktlösungen anzuwenden. Von der AG People’s Theater werden SchülerInnen der Jahrgänge 5, 6 und 7 angesprochen. Die People’s Theater Ag erarbeitet kurze Theaterstücke zur Gewaltprävention. Hier werden praktische Konfliktlösungsstrategien erprobt, reflektiert und eingeübt.

Unsere Buddys, Schüler ab Jahrgang 7, versuchen zu schlichten, und bei persönlichen und häuslichen Problemen mit Rat und Tat zu unterstützen. Durch ihre Aktivitäten machen sie auch andere SchülerInnen auf ihr wertegeleitetes Handeln und auf den Sinn der Verantwortlichkeit für sich selbst und andere aufmerksam.

Zum Buddy–Projekt gehört auch der Klassenrat, der dieses Jahr neu im Jahrgang 5 installiert wurde und von den Klassenlehrern zusammen mit den KollegInnen von der Schulsozialarbeit durchgeführt wird. Das Kompetenztraining wird von sozialpädagogischen Fachkräften in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern in den Berufsprojektklassen und in Zusammenarbeit mit den Arbeitslehre-Lehrern in den Jahrgängen 7 und 8 durchgeführt. Soziale Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen insbesondere in Hinblick auf die Qualifizierung für Ausbildung und Beruf – wie Teamfähigkeit, Zuhören, Selbst- und Fremdeinschätzung, Wahrnehmung – werden 1 Schuljahr lang 2 Stunden wöchentlich trainiert.

Die HipHop_AG und das Trommelprojekt sind musikpädagogische Projekte und Teilnehmer sind Schüler des 8. Jahrgangs. Das Projekt zielt auf eine thematische Auseinandersetzung mit Gewalt und Entwicklung eigener Texte zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung durch Reflexion der persönlichen Erfahrungen.

Beteiligte

Lehrer/innen und Schüler/innen der einzelnen Klassen
Verantw.: Konstantinos Kalantzis

Sponsoren

Förderverein Sicheres Offenbach e.V.

Ziel

Gewaltprävention an der Mathildenschule

Mathildenschule
Frau Nöring, Herr Kalantzis
Mathildenstraße 30
63065 Offenbach