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Gesundheitsberatung nach dem Prostituiertenschutzgesetz 

Kurzbeschreibung

Ziel des Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG - „Gesetz zur Regelung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen“) ist der bessere Schutz der in der Prostitution tätigen Frauen und Männer. Es soll ihre Selbstbestimmungsrechte stärken, den Gesundheitsschutz fördern und bessere Arbeitsbedingungen schaffen – aber auch die Kriminalität in der Prostitution wie z.B. Menschenhandel oder Gewalt eindämmen. Teil der neuen Regelungen ist die gesundheitliche Beratung für Prostituierte im Gesundheitsamt.
  • Überblick

    Beschreibung

    Die Gesundheitsberatung soll bewirken, dass alle Prostituierten Zugang zu Informationen zum wichtigen Thema Gesundheitsschutz erhalten. Wir können je nach Situation Betroffenen bei dem Beratungsgespräch über Verhütung sexuell übertragbarer Krankheiten, Schwangerschaft, Verhütung von Schwangerschaft, Mutterschutz oder zu den verschiedenen Risiken des Drogengebrauchs in Zusammenhang mit der Arbeit informieren.

    Kontaktdaten

    Kontaktdaten
    Telefon +49 (0) 69 8065 2711 (Frau Heine)
    +49 (0) 69 8065 2611 (Frau Kucharskis)
    +49 (0) 69 8065 2049 (Herr Stein)
    Telefax +49 (0) 69 8065 2129
    Raum Stadthaus, 3. OG, Raum 305 - 307 (nur über Südeingang)
  • Details

    Verfahrensablauf

    Termine können telefonisch freitags zwischen 10 und 12 Uhr sicher vereinbart werden oder per E-Mail. Wir benötigen bei der Terminvereinbarung: Name, Vorname, Arbeitsort, Telefonnummer

    Zum Termin muss der Personalausweis oder Reisepass und die Gebühr für die Beratung von 44 Euro in bar mitgebracht werden. Wenn Sie auch eine Alias-Bescheinigung wünschen sind 56 Euro zu bezahlen.

    Die Beratungen finden mittwochs von 9 bis 14 Uhr  je nach vereinbarter Uhrzeit statt.

    Die Beratung wird jeweils von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter durchgeführt und falls nötig auch ein Dolmetscher hinzugezogen. Nach der Beratung wird die Bescheinigung ausgestellt.

    Zuständige Stelle

    Stadtgesundheitsamt – Fachberatung Prostituiertenschutzgesetz


    Telefonische Erreichbarkeit:

    Freitag    10:00 - 12:00 Uhr

    .

    Sprechstunde:

    Mittwoch 09:00 - 14:00 Uhr

    Voraussetzungen

    Der Arbeitsort muss in der Stadt Offenbach am Main sein.

    Unterlagen

    • Amtlicher Lichtbildausweis

    Gebühren

    Die Beratung ist kostenpflichtig. Es wird eine Gebühr von 44 Euro in bar erhoben. Für eine zusätzliche Alias-Bescheinigung entstehen weitere Kosten von 12 Euro.

    Zahlungsart

    Die Gebühr muss bar beglichen werden.

    Rechtsgrundlagen

    Gesetze zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG)
    § 10 Abs. 1

    Hinweise

    Für junge Menschen zwischen 18 und 21 Jahren ist die Beratung halbjährlich vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

    Bei Menschen über 21 Jahren ist die Beratung einmal im Jahr erforderlich.

  • Kontakt