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Fahrerlaubnis: Fahrgastbeförderung 

  • Überblick

    Beschreibung

    Wenn Sie Fahrgäste in einem Kraftfahrzeug befördern und für diese Beförderung eine Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz erforderlich ist, benötigen Sie zusätzlich zur allgemeinen Fahrerlaubnis eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (FzF). Das Gleiche gilt, wenn Sie in einem Krankenkraftwagen entgeltlich oder geschäftsmäßig Fahrgäste befördern.

    Eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (FzF) ist nicht erforderlich für

    1. Krankenkraftwagen der Bundeswehr, der Bundespolizei, der Polizei sowie der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes (NATO),
    2. Krankenkraftwagen des Katastrophenschutzes, wenn sie für dessen Zweck verwendet werden,
    3. Krankenkraftwagen der Feuerwehren und der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste.

    Wenn Sie im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse D oder D1 sind, benötigen Sie eine FzF nur dann, wenn Sie ein Taxi führen.

    Kontaktdaten

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  • Details

    Unterlagen

    • amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt (z.B. Personalausweis, Reisepass)
    • ggf. aktuelle Meldebescheinigung
    • EU-/EWR-Führerschein
    • Nachweis, dass die Anforderungen an das Sehvermögen erfüllt sind,
    •  Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung
    • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (Leistungsbeschreibung im Hessenfinder)
    • aktuelle Auskunft aus dem Fahreignungsregister

    Falls die FzF für Taxen gelten soll zusätzlich:

    • Nachweis der erforderlichen Ortskenntnisse durch eine Bescheinigung einer geeigneten Stelle.

    Falls die FzF für Krankenkraftwagen gelten soll zusätzlich:

    • Nachweis über die Teilnahme an einer Schulung in Erster Hilfe
    • Die persönliche Vorsprache ist notwendig!
    • Lichtbild muss biometrisch sein

    Eine Meldebestätigung wird nicht benötigt.

    Die Ortskenntnisprüfung in Offenbach wurde pandemiebedingt seit April 2020 ausgesetzt und wird nun wieder durchgeführt. Aufgrund von Corona wurden die Modalitäten angepasst, es gelten folgende Bestimmungen:

    • Die Teilnehmerzahl wird auf max. 15 Personen beschränkt
    • Es bleibt bei der bisherigen Terminfestlegung: Jeden ersten Montag im Monat von 14.00 bis 15.00 Uhr (an Feiertagen findet die Prüfung am Montag in der darauffolgenden Woche statt)
    • Auch die Gebühren in Höhe von 57 Euro bleiben gleich, allerdings sind sie am Tag der Prüfung ausschließlich mit EC-Cash -keine Visa-/Kreditkarte zu entrichten, ein Identitätsnachweis (Ausweis od. Reisepass) ist vorzulegen
    • Es ist zwingend eine verbindliche Voranmeldung bis spätestens donnerstags vor der Ortskenntnisprüfung erforderlich. Über folgendes Formular können Bewerber sich voranmelden
    • Die Bestimmungen zu den Hygienevorschriften sind unter der Voranmeldung hinterlegt und dort einsehbar.

    Gebühren

    Die Gebühr richtet sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

    Rechtsgrundlagen

  • Kontakt