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Kfz-Zulassung: Neufahrzeuge 

  • Überblick

    Beschreibung

    Fahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn sie zum Verkehr zugelassen sind. Bei einem Neufahrzeug mit allgemeiner Betriebserlaubnis bzw. EG-Betriebserlaubnis müssen Sie die Zuteilung eines amtlichen Kennzeichens beantragen. Die Vorführung des Kraftfahrzeugs ist dabei grundsätzlich nicht erforderlich.

    Elektrofahrzeuge erhalten E-Kennzeichen

    Seit Ende September 2019 können Sie für Ihr Elektrofahrzeug sogenannte E-Kennzeichen beantragen. Damit ist ihr Fahrzeug auch nach außen hin als Elektrofahrzeug erkennbar.

    Welche Fahrzeuge als elektrisch betriebene Fahrzeuge zu klassifizieren sind und somit Bevorrechtigungen erhalten können, ist im Elektromobilitätsgesetz geregelt.

    Jede Kommune entscheidet selbst, ob sie Bevorrechtigungen für benannte Fahrzeuge einführt. So kann die Kommune beschließen, dass mit E-Kennzeichen ausgestattete Fahrzeuge z.B. entsprechend gekennzeichnete Parkplätze nutzen oder einzelne Busspuren befahren dürfen.

    Die Stadt Offenbach hat aktuell keine Bevorrechtigungen für E-Fahrzeuge vorgesehen.

    Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität finden Sie auch unter:

    http://www.offenbach.de/microsite/klimaschutzaktion/Mobilitaet/Elektromobilitaet/Elektromobilitaet.php

    So funktioniert die Neuzulassung eines fabrikneuen Fahrzeugs im Internet

    Folgende Voraussetzungen müssen bei der Anmeldung eines fabrikneuen Fahrzeugs erfüllt sein:

    1. Ein fabrikneues Fahrzeug, das zum ersten Mal angemeldet wird
    2. Zulassungsbescheinigung Teil II mit verdecktem Sicherheitscode
    3. Gültige elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nr.)
    4. IBAN (Konto) für den Einzug der Kfz-Steuer des Halters
    5. Neuer Personalausweis (nPA) oder elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID), sowie ein vorgesehenes Kartenlesegerät oder ein Smartphone mit kostenloser „AusweisApp2“ (www.ausweisapp.bund.de)

    So funktioniert’s:

    1. Online-Portal der zuständigen Zulassungsbehörde aufrufen.
    2. Identität mittels neuen elektronischen Personalausweises (nPA) oder elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion nachweisen.
    3. Markierung der Zulassungsbescheinigung Teil II freilegen.
    4. Notwendige Daten in die Antragsmaske des Portals eingeben:

      • Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN)
      • Freigelegter Sicherheitscode der Zulassungsbescheinigung Teil II
      • eVB-Nummer der Versicherung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung
      • IBAN – Halterkonto – für die SEPA-Lastschriftverfahren (Kfz-Steuer)
      • Nächstes freies Kennzeichen auswählen, Wunschkennzeichen oder reserviertes Kennzeichen angeben
    5. Antragsdaten werden automatisiert validiert.
    6. Gebühr mittels ePayment-System bezahlen. Das Zahlungsmittel kann je nach zuständiger Zulassungsbehörde variieren.
    7. Eingaben und Antragsstellung bestätigen.
    8. Der Antrag wird durch eine Sacharbeiterin oder einen Sacharbeiter geprüft.
    9. Zulassungsbescheid inkl. Gebührenbescheid, Zulassungsbescheinigung Teil I & II, die Stempelplakettenträger sowie der Plakettenträger für die Hauptuntersuchung (HU) zum Aufkleben auf das Kennzeichen werden von der Zulassungsbehörde postalisch versendet.
    10. Plakettenträger auf Kennzeichen aufbringen und losfahren – das Datum zur Wirksamkeit der Zulassung befindet sich auf dem von der Zulassungsbehörde zugesandten Bescheid. Dieser ist i.d.R. drei Tage nach Versand wirksam. Erst dann darf losgefahren werden.

    Im Rahmen des Verfahrens erfolgt eine automatische Prüfung der Kfz-Steuerrückstände, Gebührenrückstände nach jeweiligem Landesrecht.


    Kontaktdaten

    Kontaktdaten
  • Details

    Unterlagen

    • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters (der Führerschein und ähnliche Dokumente werden nicht anerkannt)
    • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (sog. COC-Bescheinigung) oder Datenbestätigung im Original (§ 2 Nr. 7 und 8 Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV)
    • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) über die Kfz-Haftpflichtversicherung
    • SEPA Mandat mit Kontodaten (IBAN und BIC) zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
    • Falls nach dem Kauf Änderungen am Fahrzeug vorgenommen wurden, die abnahmepflichtig sind (z. B. Alu-Felgen, Spoiler, Standheizung), ist das Fahrzeug vor der Zulassung durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen (z. B. TÜV-Gutachter) zu prüfen. Die von ihm über die Prüfung (Abnahme) ausgestellte Bescheinigung ist bei der Zulassung mit vorzulegen.

    Ggf. sind zusätzlich vorzulegen:

    • bei Vertretung durch einen Dritten (z. B. Zulassungsdienst):
      Ihre schriftliche Vollmacht und Ihr Ausweisdokument (im Original); der Bevollmächtigte selbst muss sich mit seinem gültigen Personalausweis/Reisepass ausweisen können.
    • bei Zulassung auf Minderjährige:
      persönliche Vorsprache der Erziehungsberechtigten mit Personalausweis (im Original); ggf. eine Bescheinigung über das alleinige Sorgerecht (sog. "Negativbescheinigung") bei Alleinerziehenden
    • bei juristischen Personen (GmbH, AG etc.) und Personengesellschaften (OHG):
      die Gewerbeanmeldung und ggf. ein Handelsregisterauszug sowie die Vollmacht des Geschäftsführers und sein Personalausweis (im Original) oder das persönliche Erscheinen des Geschäftsführers
    • speziell bei Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR):
      eine komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel der Gesellschaftervertrag) sowie eine Vollmacht der zeichnungsberechtigten Personen laut Vertrag und deren Personalausweise (im Original); die Vollmacht muss eine Erklärung enthalten, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll
    • speziell bei Vereinen:
      ein Auszug aus dem Vereinsregister sowie die Vollmacht des benannten Vertreters (bzw. der Vertretenden) und sein Personalausweis (bzw. deren Personalausweise) (im Original)
    • bei eingeführten Fahrzeugen für die noch keine Zulassungsbescheinigung Teil II erteilt wurde:
      • Übereinstimmungsbescheinigung (sog. COC-Bescheinigung) oder Datenbestätigung (§ 2 Nr. 7 und 8 FZV); sofern nur eine Übereinstimmungsbescheinigung vorliegt, ist zusätzlich als Nachweis der Verfügungsberechtigung der Kaufvertrag bzw. die Rechnung jeweils im Original vorzulegen);
      • Kaufvertrag/Rechnung;
      • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) über die Kfz-Haftpflichtversicherung
      • Das Fahrzeug muss vorgefahren werden!

    Gebühren

    Die Gebühr wird entsprechend der der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben. Ihre Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auskünfte erteilt im Einzelfall die örtlich zuständige Zulassungsbehörde.

    Hinweise

    Wird im Rahmen der Zulassung die erstmalige Ausstellung einer Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) notwendig, ist das Fahrzeug von der Zulassungsbehörde durch Vorführung des Fahrzeugs zu identifizieren.

    Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) über die Kfz-Haftpflichtversicherung erhalten Sie bei der Versicherung Ihrer Wahl. In den meisten Fällen können Sie die eVB-Nummer telefonisch bei Ihrer Versicherung anfordern.

    Seit dem 01.03.2007 kann für eine natürliche Person das Fahrzeug nur noch auf deren Hauptwohnsitz zugelassen werden.

  • Kontakt