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Kfz-Zulassung: Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Kfz 

  • Überblick

    Beschreibung

    So funktioniert die Wiederzulassung eines Fahrzeuges im Internet

    Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden:

    1. Ein nach dem 01.01.2015 zugelassenes und aktuell außer Betrieb gesetztes Fahrzeug
    2. Zulassungsbescheinigung Teil I mit freigelegtem Sicherheitscode
    3. Zulassungsbescheinigung Teil II mit freigelegtem Sicherheitscode (bei Halterwechsel)
    4. Gültige elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nr.)
    5. Gültige Hauptuntersuchung (HU) und ggf. Sicherheitsüberprüfung (SP)
    6. IBAN (Konto) für den Einzug der Kfz-Steuer des Halters
    7. Neuer Personalausweis (nPA) oder elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) - ein vorgesehenes Kartenlesegerät oder ein Smartphone mit kostenloser „AusweisApp2“ (www.ausweisapp.bund.de)

    So funktioniert’s:

    1. Online-Portal der zuständigen Zulassungsbehörde aufrufen.
    2. Identität mittels neuen elektronischen Personalausweises (nPA) oder elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion nachweisen.
    3. Markierung der Zulassungsbescheinigung Teil I freilegen.
    4. Notwendige Daten in die Antragsmaske des Portals eingeben:

      • Kfz-Kennzeichen und ggf. Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN)
      • Freigelegten Sicherheitscode der Zulassungsbescheinigung Teil I
      • Freigelegten Sicherheitscode der Zulassungsbescheinigung Teil II (bei Halterwechsel)
      • Datum einer gültigen Hauptuntersuchung (HU) sowie einer gültigen Sicherheitsüberprüfung (SP)
      • eVB-Nummer der Versicherung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung
      • IBAN – Halterkonto – für die SEPA-Lastschriftverfahren (Kfz-Steuer)
      • Nächstes freies Kennzeichen auswählen, Wunschkennzeichen oder reserviertes Kennzeichen angeben
    5. Antragsdaten werden automatisiert validiert.
    6. Gebühr mittels ePayment-System bezahlen. Das Zahlungsmittel kann je nach zuständiger Zulassungsbehörde variieren.
    7. Eingaben und Antragsstellung bestätigen.
    8. Der Antrag wird durch eine Sacharbeiterin oder einen Sacharbeiter geprüft.
    9. Zulassungsbescheid inkl. Gebührenbescheid, Zulassungsbescheinigung Teil I, bei Halterwechsel auch Teil II, die Stempelplakettenträger sowie der Plakettenträger für die Hauptuntersuchung (HU) zum Aufkleben auf das Kennzeichen werden von der Zulassungsbehörde postalisch versendet.
    10. Plakettenträger auf Kennzeichen aufbringen und losfahren – das Datum zur Wirksamkeit der Zulassung befindet sich auf dem von der Zulassungsbehörde zugesandten Bescheid. Dieser ist i.d.R. drei Tage nach Versand wirksam. Erst dann darf losgefahren werden.

    Im Rahmen des Verfahrens erfolgt eine automatische Prüfung der Kfz-Steuerrückstände, Gebührenrückstände nach jeweiligem Landesrecht und das Vorliegen einer gültigen Hauptuntersuchung (HU) bzw. Sicherheitsprüfung (SP).

    Falls einer der Schritte nicht mit positivem Ergebnis abgeschlossen wird, wenden Sie sich bitte an buergerbuerooffenbachde mit einem Screenshot der entsprechenden Fehlermeldung.

    Kontaktdaten

    Kontaktdaten
  • Details

    Unterlagen

    • gültiger Personalausweis oder Reisepass
    • Nachweis der Verfügungsberechtigung des einzutragenden Halters (sofern sich diese nicht aus einem der nachfolgenden Papiere ergibt):
      • alter Fahrzeugbrief oder
      • Zulassungsbescheinigung Teil II oder
      • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) oder
      • Datenbestätigung oder
      • Bescheinigung über die Einzelgenehmigung
      • ist keines dieser Papiere vorhanden: Gutachten nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO)
    • Zulassungsbescheinigung Teil I oder alter Fahrzeugschein oder ggfls. Abmeldebescheinigung
    • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (Bericht über die letzte HU oder die Abmeldebescheinigung
    • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) über die Kfz-Haftpflichtversicherung
    • SEPA Mandat mit Kontodaten zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
    • noch vorhandene Kennzeichenschilder, falls das Kennzeichen für Sie reserviert wurde
    • falls die ZB I nicht mehr vorhanden ist und die Außerbetriebsetzung länger als 7 Jahre zurückliegt, ein anderer Nachweis der technischen Daten des Fahrzeugs (EG-Übereinstimmungsbescheinigung (=COC-Papier), Datenbestätigung, Bescheinigung über eine Einzelgenehmigung).
      Ist keines dieser Papiere mehr vorhanden wird die Vorlage eines Gutachtens nach § 21 StVZO erforderlich ; dies gilt auch, wenn das Fahrzeug nach der Abmeldung (Außerbetriebsetzung) verändert wurde
    bei Vertretung:
    Wenn Sie einen Dritten mit der Wiederzulassung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen; außerdem muss er Ihr Personaldokument (im Original) bei der Zulassungsstelle vorlegen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich auszuweisen.
    bei Firmen:
    zusätzlich Gewerbeanmeldung und ggf. Handelsregisterauszug
    bei Vereinen:
    zusätzlich Vereinsregisterauszug und Ausweis der verantwortlichen unterschriftsberechtigten Person/en (Vorstand)
    bei minderjährigen Fahrzeughaltern:
    persönliche Vorsprach der Erziehungsberechtigten (ggf. Sorgerechtsurteil) und deren Personalausweis/Reisepass

    Gebühren

    Die Gebühr für die Wiederzulassung richtet sich nach der Gebührenordnung im Straßenverkehr.

    Zusätzlich entstehen noch Kosten für die Kennzeichenbeschaffung, wenn diese nicht mehr verwendet werden können.

    Hinweise

    Hinweis:

    Die Prüfung des Abgasverhaltens eines Fahrzeugs erfolgt seit dem 01.01.2010 im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU). Seit diesem Zeitpunkt gibt es deshalb auch keine AU-Plakette mehr auf dem vorderen Kennzeichen.

    Auch wenn die Abgasuntersuchung nunmehr Teil der HU ist, wird darüber nach wie vor ein gesonderter Prüfbericht ausgestellt. Diesen sollten Sie zusammen mit dem HU-Untersuchungsbericht aufbewahren.

  • Kontakt