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Plakat GLO Stefan Kroll
Goethe Lecture Offenbach © Normative Orders
Am Donnerstag, 3. Juli 2017, sprach Dr. Stefan Kroll, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main über Thema: Unpredictability an Fairness: Trumps Grundbegriffe der internationalen Politik.

Unpredictability an Fairness: Trumps Grundbegriffe der internationalen Politik.

In seinem Vortrag widmete sich Dr. Kroll folgender Themenstellung: Die internationale Politik der Vereinigten Staaten unter Donald Trump ist schwer einzuordnen. Gängige Theorien der internationalen Beziehungen und des internationalen Rechts scheinen das Phänomen Trump in seiner Impulsivität und bisweilen auch Widersprüchlichkeit nur in Teilen beschreiben zu können. Der Vortrag unternimmt daher den Versuch, die internationale Politik Trumps ausgehend von ihren eigenen Begrifflichkeiten zu verstehen. Bereits im Wahlkampf forderte Trump, die Vereinigten Staaten müssten unberechenbar sein, um ihre internationalen Interessen erfolgreicher umsetzen zu können. Zuletzt verwendete Trump häufig den Begriff der Fairness, um seine Erwartungen an internationale Kooperationen zu beschreiben. Der Vortrag verwendet aktuelle Beispiele der amerikanischen Sicherheits-, Klima- und Handelspolitik, um hieran nachzuvollziehen, worin Trumps Doktrin der Unberechenbarkeit und Fairness bestehen könnte.

Mehr über Dr. Stefan Kroll

Dr. Stefan Kroll ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Sommersemester 2015 vertrat er den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Trier. Kroll forschte an verschiedenen universitären und außeruniversitären Zentren, u.a. dem LOEWE-Schwerpunkt „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“ (Frankfurt), dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (Göttingen), der Munk School of Global Affairs (Toronto) und dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt). Kroll ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Internationale Beziehungen.