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Plakat GLO Franziska Fay
Plakat GLO Franziska Fay © Normative Orders
Am Dienstag, den 23. Oktober, sprach Dr. Franziska Fay, Postdoktorandin am Exzellenzcluster am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt über das Thema: Kinderrechte und Kritik: Dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit.

Kinderrechte und Kritik: Dekoloniale Perspektiven auf ein Feld der Entwicklungszusammenarbeit.

Die UN-Kinderrechtskonvention hat sich seit ihrem Inkrafttreten 1990 zur Grundlage zahlreicher Interventionen im Bereich des Kinderschutzes entwickelt.

Dieser normative Rahmen wird in den Empfängerländern von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oft kritisch betrachtet, nicht zuletzt aufgrund seines als wertend und exklusiv bezüglich differierender Moralvorstellungen und Richtlinien verstandenen Ansatzes.

Wie wichtig es ist lokale Kritiken von Programmen, die auf die Verbesserung von Lebensumständen in ‚nicht-westlichen‘ Gesellschaften abzielen, ernst zu nehmen um dekoloniale Denkweisen auch im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern, wird deutlich am Beispiel von Kinderschutzprogrammen in Sansibar, Tansania.

Mehr über Dr. Franziska Fay

Dr. Franziska Fay promovierte in Sozialanthropologie (Ethnologie) an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London.

Zuvor studierte sie Ethnographische Forschungsmethoden, Afrikanische Sprachwissenschaften (Swahili), Erziehungswissenschaften und Kulturanthropologie an der SOAS, der GoetheUniversität Frankfurt und der State University of Zanzibar.

Nach ihrer Promotionsforschung zu Kinderschutz und Körperstrafe in sansibarischen Qur’an- und Grundschulen arbeitet sie nun zu Reformbewegungen im islamischen Bildungswesen in Sansibar.

Seit November 2017 ist sie Postdoktorandin am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“.