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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Hafengebiet.

Wo können Besucher ihr Auto abstellen?

Natürlich hat die Stadtwerke-Gruppe mit ihrem Immobilienunternehmen OPG bei der Entwicklung des Hafens auch an den Individualverkehr gedacht. Das Baugebiet ist gut erschlossen. Parkplätze jedoch sind im öffentlichen Straßenraum einer Großstadt ein knappes und auch teures Gut. Eine „geballte“ Ansammlung von Autos kann und soll es hier nicht geben.

Für Dauerparker stehen Tiefgaragen bereit. Außerdem können Hafenbewohner interimsweise jeweils einen STellplatz im Parkhaus an der Jean-Weipert-Straße mieten. Ansprechpartnerin hierfür ist Stefanie Eich: stefanie.eichopg-ofde

Kurzzeitparker finden entlang der öffentlichen Straßen sowie in der Tiefgarage des Hafenzentrums Stellplätze. Allerdings ist das Angebot der Kurzzeitparkplätze entlang der Straßen noch durch den Baustellenbetrieb eingeschränkt. In enger Abstimmung mit der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH hat die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Offenbach die Situation mit einer neuen Regelung des ruhenden Verkehrs vorerst entschärft.

So ist das Parken auf der nördlichen Seite der Straße Hafeninsel von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 19 Uhr auf die Dauer von zwei Stunden begrenzt. Autofahrer müssen in dieser Zeit eine Parkscheibe hinter ihre Windschutzscheibe legen. Die Parkzeitbegrenzung gilt lediglich an fünf Wochentagen. Von abends bis morgens und an den Wochenenden, wenn der Baustellenbetrieb ruht, sind die Stellflächen an den Straßen ohne Zeitlimit nutzbar.

Die neue Regelung ermöglicht werktags eine stärkere Mehrfachnutzung der vorhandenen oberirdischen Stellflächen. Das kommt sowohl den Anwohnern als auch ihren Besuchern zugute. Mit der Neuregelung wird verhindert, dass Handwerker ihre Fahrzeuge schon früh morgens im öffentlichen Straßenraum abstellen und damit die Parkflächen ganztägig blockieren. Die Handwerksbetriebe sind angehalten, ihre Fahrzeuge auf dem „Messe-Parkplatz" am Nordring abzustellen.

Ist die Quartiersgarage auch am Wochenende geöffnet?

Das Hafenzentrum mit Geschäften und Gastronomie bietet in seiner Tiefgarage Stellplätze. Auch für einen Teil des bislang ausschließlich von gewerblichen Mietern belegten Parkhauses an der Jean-Weipert-Straße ist mittelfristig eine öffentliche Nutzung geplant. Die Quartiersgarage des Hafenzentrums ist täglich geöffnet und kann damit auch sonntags genutzt werden. Diese Regelung ist besonders auch für Besucher der örtlichen Gastronomie interessant. Die Einfahrt in die Tiefgarage ist montags bis sonntags jeweils von 7 bis 23 Uhr möglich.

Nach der Schließung der Mall und der Tiefgarage erfolgt der Nachtzugang mit Hilfe des Parktickets durch die Tür an der Tiefgaragenzufahrt. Die Ausfahrt bleibt jederzeit möglich.

Wird das Kurzzeitparken bald kostenpflichtig?

Mittelfristig beabsichtigt die Stadt Offenbach, den öffentlichen Straßenraum im Hafen mit Hilfe von Parkscheinautomaten zu bewirtschaften. Das soll die Mehrfachnutzung der vorhandenen öffentlichen Stellplätze weiter erhöhen und verhindern, dass Fahrzeuge auf der Straße geparkt werden, für die Stellplätze in den Tiefgaragen zur Verfügung stehen.

Derzeit werden zwischen der Stadt Offenbach und der OPG die Höchstparkdauer, die Parkgebühren und die Zeiten der Bewirtschaftung abgestimmt.

Gibt es im Hafen eine Tempo-30-Zone?

Tempo-30-Zonen gibt es flächendeckend in allen Offenbacher Wohngebieten. Zuletzt wurde die Geschwindigkeitsreduzierung im Nordend eingeführt. Obwohl das Neubaugebiet im Hafen noch nicht fertiggestellt ist, ist inzwischen auch das Hafenviertel als Tempo-30-Zone ausgewiesen worden. Die Schilder dazu befinden sich im Bereich Hafendeck / „L’Osteria“ und Hafeninsel 9.

Mit der frühzeitigen Ausweisung der Tempo-30-Zone soll verhindert werden, dass im Wohnquartier, etwa auf der Hafeninsel, zu schnell gefahren wird.

Wann wird die Hafeninsel wieder durchgehend befahrbar sein?

Die Kelkheimer Projektgesellschaft Horn setzt zurzeit mit dem zweiten und dritten Bauabschnitt ihre Wohnbebauung auf der Hafeninsel fort. In Höhe des Oberen Molenparks ist die Straße Hafeninsel derzeit für den Verkehr gesperrt. Es wird damit gerechnet, dass die Straße bis Ende 2017 wieder befahrbar sein wird. Anlieger der Inselmitte, insbesondere Bewohner der bereits von der PG Horn fertiggestellten Gebäude, werden gebeten, bei der Zufahrt die Walter-Spiller-Brücke zu nutzen.

Erhält der Hafen einen Briefkasten?

Für den Hafen Offenbach wird es vorerst keinen Briefkasten geben. Die Deutsche Post sieht hierfür momentan keinen Handlungsbedarf, will die Entwicklung des Standortes aber weiter beobachten. Der nächste vom Hafen aus erreichbare Briefkasten befindet sich in der Kaiserstraße bei der Offenbacher Messe.

Wie oft wird das Hafenbecken gereinigt?

Die ESO Stadtservicegesellschaft hält auch das Hafenbecken sauber und wird je nach Inaugenscheinnahme aktiv. Das Unternehmen der Offenbacher Stadtwerke-Gruppe kontrolliert das Becken dreimal wöchentlich, sammelt gegebenenfalls angespültes Treibgut ein und reinigt bei Bedarf auch die Kaimauer.

Verunreinigungen sind oftmals noch baustellenbedingt, werden aber mitunter auch durch den Schleusenbetrieb verursacht. Je nachdem, ob die Staustufe geöffnet oder geschlossen ist, differiert der Wasserstand im Hafenbecken um 20 bis 30 Zentimeter. Dann wird schon mal Treibgut ins Becken gespült, nach der Öffnung durch die Sogwirkung aber auch wieder in Richtung Frankfurt herausgezogen.

Aufgrund der geringen Wassertiefe kann es im Sommer bei besonders heißen Temperaturen zu vermehrter Algenbildung und damit zu Sauerstoffmangel kommen. Dann muss die ESO Stadtservice GmbH dem Wasser auch an der Oberfläche treibende Fische entnehmen.        

Wann wird die neue Hafenallee befahrbar sein?

Zurzeit rollen täglich rund 18.000 Fahrzeuge über den Nordring. Bereits im August 2017, wenn die Hafenschule und Kita eröffnet wird, soll der Verkehr über die parallel verlaufende neue Hafenallee fließen.

Der Nordring wird bis etwa 2018/2019 zur Anliegerstraße zurückgebaut und dann durch einen Baumstreifen von der neuen Durchgangsstraße abgeschirmt.

Möglich wird der schnelle Bau der Hafenallee, weil wesentliche Tiefbauarbeiten wie die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen bereits 2016 abgeschlossen werden konnten. Die Hafenallee entsteht auf der Trasse der ehemaligen Hafenstraße. Diese wurde zuletzt als Baustraße genutzt.

Die Hafenallee zwischen Schule und Goethering wird unter laufendem Verkehr ausgebaut. Eine Straßensperrung ist nicht geplant. Die wei Fahrspuren auf der Ost-West-Verbindung sollen bis auf kurze Unterbrechungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten befahrbar bleiben.

Welche Arbeiten stehen noch am Hafenplatz aus?

Der Hafenplatz als kommunikatives Zentrum des neuen Stadtviertels ist bereits Ende 2016 für Fußgänger und Radfahrer freigegeben worden. Die wellenförmig gepflasterte und mit Bäumen bepflanzte Freifläche wird abends durch Beleuchtungsstelen in stimmungsvolles Licht getaucht.

Bis zur feierlichen Eröffnung im Frühjahr erhält der Platz noch Wasserspiele in Form eines begehbaren Brunnens mit Sitzwürfeln und drei großen Metallschalen, auf die jeweils ein Wasserstrahl trifft. Die Wasserspiele sollen zusammen mit den Baumreihen, der Gastronomie und den Geschäften in den umliegenden Arkaden zum Verweilen einladen.

Wichtig für den Radverkehr: Durch eine Fahrbahnanhebung der Straße Am Hafendeck werden die Hafentreppe, die Straße und der Hafenplatz auf gleiches Niveau gebracht und mit Hilfe einer farbigen Asphaltdecke auch optisch miteinander verbunden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist dies auch auf der östlichen Seite des Hafenplatzes durch die Fahrbahnanhebung der Straße Hafeninsel vorgesehen

Wie wird der Radverkehr zwischen Hafenbecken und Mainuferparkplatz geführt?

Der Radweg durch das Hafenviertel endet im Westen am Ende des Hafenbeckens und im Osten an der Jean-Weipert-Straße und Hafeninsel. Dazwischen überqueren die Fahrradfahrer/innen den Hafenplatz.

Vorgesehen ist,den gesamten Hafenplatz, die Hafentreppe und den Straßenraum zwischen diesen Freiflächen sowie später auch den Straßenabschnitt östlich des Platzes als verkehrsberuhigten Bereich auszuschildern.

Für alle Verkehrsteilnehmern, die diesen Bereich gemeinsam nutzen, gilt dann: Fußgänger dürfen die Straßen in Höhe des Hafenplatzes in ihrer ganzen Breite benutzen. Kinderspiele sind überall erlaubt.

Der Fahrzeug- und Radverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten. Die Fahrzeugführer und Radfahrer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern. Falls nötig, müssen sie warten. Die Fußgänger ihrerseits dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.

Wie häufig werden die öffentlichen Flächen im Hafen gereinigt?

Seit 1. Juli 2016 gilt die Straßenreinigungssatzung der Stadt Offenbach auch für das neue Hafenviertel. Öffentliche Freiflächen wie die Hafentreppe oder der Hafenplatz sind wie die Fußgängerzone im Stadtzentrum in die höchste Reinigungsklasse sieben eingestuft worden und werden von der ESO Stadtservicegesellschaft täglich, also auch am Wochenende gereinigt.

Auch der Hinterlassenschaften vierbeiniger Hafenbewohner und -besucher nimmt sich das Unternehmen aus der Offenbacher Stadtwerke-Gruppe verstärkt an und führt wöchentliche Kontrollen von Plätzen und Grünflächen durch. Hundehaufen werden mit Hilfe des Hundekotsaugers "Rex" entfernt.

In Kooperation mit der Gemeinschaftsinitiative von Stadtverwaltung und Stadtwerken "Besser leben in Offenbach" werden die "Gassigeher" mit Schildern animiert, Hundehaufen einzutüten. An der Hafentreppe im Bereich der Fahrradleihstation ist dazu ein Tütenspender installiert worden.

Ist geplant, dass die Buslinie 108 häufiger als im 30-Minuten-Takt verkehrt?

Das ist eine Frage der Finanzierung. Im Moment ist keine Taktverdichtung auf der Linie 108 angedacht. Die NiO – Nahverkehr in Offenbach GmbH wird die Anregung aber gerne prüfen. NiO ist im Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe für den örtlichen ÖPNV verantwortlich und erarbeitet gerade für die Stadt Offenbach einen neuen Nahverkehrsplan.

Der Offenbacher Nahverkehrsplan wird für die Jahre 2018 bis 2022 fortgeschrieben. In dem Plan wird festgelegt, welchen Umfang das Offenbacher ÖPNV-Angebot haben und in welcher Qualität es erbracht werden soll.

Bei einer positiven Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung könnte die Verdichtung des Taktes der Linie 108 zum Dezember 2018 umgesetzt werden.

Nähere Informationen zum Nachverkehrsplan gibt es unter http://mobilitaet.soh-of.de

Wohin bei einem dringenden Bedürfnis?

Als öffentlich zugängliches "stilles Örtchen" kann die Kundentoilette des Hafenzentrums genutzt werden. Das ist insbesondere auch für Hafenbesucher interessant, die sich an der Hafentreppe oder auf dem Hafenplatz aufhalten. Das WC befindet sich im Tiefgeschoss des Gebäudes am Ende des Rollbandes.

Geprüft wird noch, eine zunächst provisorische, öffentlich nutzbare Toilette im Bereich des Hafengartens westlich des neuen Spielplatzes im Gutsche-Park aufzustellen. Der Spielplatz zwischen Hafenbecken und Mainradweg soll bis Herbst 2017 fertiggestellt sein. Darüber hinaus wird überlegt, eine öffentlich zugängliche Toilette bei der Marina in Höhe des Unteren Molenparks auf der Hafeninsel zu errichten.

Wann wird der Fußgängersteg wieder barrierefrei zugänglich sein?

Voraussichtlich im Mai 2017 wird der über das Hafenbecken führende Elisabeth-Selbert-Steg wieder barrierefrei sein und die provisorische Holztreppe durch einen direkten Zugang ersetzt werden.

Darüber hinaus wird bis zum Jahresende eine Treppe hinab zur Bootspromenade führen. Der Weg führt zwischen Fußgängersteg und Unterem Molenpark am Beckenrand entlang und ist zurzeit noch wegen der Bauarbeiten auf der Hafeninsel gesperrt. Voraussichtlich im Sommer dieses Jahres wird die Bootspromenade wieder freigegeben.

Wie kann man eine Gewerbefläche im Hafen anmieten?

Hierzu wenden sich Interessierte am besten direkt an die jeweiligen Investoren. Die Kontaktdaten sind auf der Webseite des Hafens Offenbach zu finden: