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Von Oberbürgermeister Brink gefördert und vom Frankfurter Verein für Feuerbestattung unterstützt, wurde 1891/92 eines der ersten Krematorien Deutschlands auf dem Alten Friedhof in Offenbach errichtet.

Angefeindet von klerikalen und konservativen Kräften konnte es allerdings erst 1899 genehmigt und in Betrieb genommen werden. Das Krematorium von damals ist heute nicht mehr erhalten, die Türen der Öfen wurden als Erinnerung an der Mauer des Alten Friedhofs zur Mühlheimer Straße angebracht. Ersetzt wurde die Anlage durch das 1968 in Betrieb genommene Krematorium am Neuen Friedhof. Mit dem Bau des neuen Ofens wurde gleichzeitig ein großer Kühlraum in Betrieb genommen. Das heutige Krematorium wurde im Juni 1996 auf einer freien Grasfläche unmittelbar neben dem alten Krematorium und der Trauerhalle gebaut. Die im April 1997 in Betrieb genommene Anlage ist nach den neusten technischen Erkenntnissen gebaut und entspricht zu hundert Prozent den Vorschriften der 27. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung. Das Krematorium verfügt mittlerweile über zwei Ofenlinien. Die Öfen sind so genannte Etagenöfen, d.h. es sind drei Brennkammern übereinander angeordnet. Durch die besondere Ofentechnik ist sichergestellt, dass weder eine Vermengung mehrerer Aschen noch eine Verwechslung gegeben ist. Auf Wunsch können Familien, Angehörige und Freunde des Verstorbenen am Sarg Abschied nehmen und in einem separaten Raum der Einfahrt des Sarges in den Ofen beiwohnen.

Kontakt:

Mühlheimer Straße 425 in 63075 Offenbach