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Stadt Offenbach

Renaturierung des Hainbachs

Bereits 2006 wurde der Hainbach im Rahmen des Förderprogramms "Naturnahe Gewässer- Hochwasserschutz des Landes Hessen" im Bereich zwischen der Stadthalle und dem Spessartring auf einer Länge von 700 Metern renaturiert. Dabei wurde die Bachschale und die Verbauung zurückgenommen und ein naturnaher Bachverlauf mit flachen Uferböschungen und Überflutungsräumen hergestellt. Auch die Anbindung des Buchhügelgrabens und eine Vernetzung zu anderen ökologischen wertvollen Strukturen wie zum Beispiel Erlenbruchwald und Feuchtwiesen ist mit der Renaturierung in diesem Abschnitt gelungen.

Nun soll ein weiter bachaufwärts gelegener Abschnitt renaturiert werden. Im Sommer 2019 hat sich die Stadt Offenbach für das Programm „100 Wilde Bäche für Hessen“ beworben. Hierbei wurden 100 hessische Bäche ausgewählt, die durch das Land Hessen eine umfassende Unterstützung bei der Umsetzung der Gewässerrenaturierungen erhalten sollen. Dabei übernimmt die Hessische Landgesellschaft mbH (HLG) die Rolle als Dienstleister für die Kommune und kümmert sich um anfallende Aufgaben, wie Projektsteuerung und -planung, Flächenmanagement, die organisatorische Abwicklung der Maßnahme vom Förderantrag bis zur Bauabnahme sowie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Mit dem Programm „100 Wilde Bäche für Hessen“ erhält die Stadt die Unterstützung durch die Hessische Landgesellschaft mbH und die Maßnahmen werden zwischen 75-95 Prozent finanziell gefördert. Die Renaturierung am Hainbach soll bis Herbst 2023 beginnen. 

Zielvorstellungen und Planungsziele

Sohl- und Uferverbau am Schäferbornweg, hier bei hohem Wasserstand
  • Verbesserung der Gewässerstruktur und Wiederherstellung der linearen Durchgängigkeit für Fische und andere gewässerbewohnende Organismen
  • Rückbau von Sohl- und Uferverbauung und streckenweise Aufweitung und Abflachung von Uferprofilen, sowie Schaffung von Flachwasserzonen
  • Anbindung des Gewässers an vorhandene Altlaustrukturen (Schleifen des ursprünglichen Bachlaufs) und Hangsickerquellen
  • Beseitigung der Wanderhindernisse für gewässergebundene Fauna
  • Schaffung eines durchgehenden, offenen Fließgewässersystems durch teilweise Bachbettverlagerung und Offenlegung verrohrter Gewässerabschnitte (ca. 50 Meter Länge)
Abgeschnittene Altaustrukturen am Hainbach
  • Erneuerung der Einmündung des Wildhofbachs in den Bach von Grafenbruch (Technisches Bauwerk)
  • Renaturierung der künstlichen Quellfassung „Schäferborn“ sowie des Quellablaufes und Aufwertung des Quellbereichs für die naturorientierte Erholung
  • Rückbau und Verlegung des Fußwegs am Gewässerrand (Schäferbornweg)
    Ökologische Aufwertung des Biotopverbundsystems Hainbach (Bach von Grafenbruch) und Wildhofbach
Blick zur historischen Quellfassung "Schäferborn"

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