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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die Arbeit des Ausländerbeirats Offenbach:
Tanz auf dem Kulturfest der Nationen 2018
Das Kulturfest der Nationen 2018 © Stadt Offenbach

Antidiskriminierungsnetzwerk Rhein-Main eröffnet im Rathaus erste Regionalstelle 11.06.2019

Stadt Offenbach
Sabine Groß, Mahsa Nangeli, Ulrike Foraci © Stadt Offenbach

Antidiskriminierungsarbeit in Offenbach bekommt Aufwind: AdiNet Rhein-Main eröffnet Regionalstelle

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Rhein-Main, kurz AdiNet Rhein-Main, eröffnet im Offenbacher Rathaus seine erste Regionalstelle. Diese soll die Vernetzung in Offenbach und Umgebung stärken. So ist beispielsweise die Organisation regionaler Runder Tische für Akteure der Antidiskriminierungsarbeit geplant. Außerdem werden Sensibilisierungs-Workshops sowie Netzwerktreffen angeboten. Darüber hinaus gibt es wöchentlich Sprechzeiten über Antidiskriminierungsangebote in der Region. AdiNet Rhein-Main-Koordinatorin Mahsa Nangeli wird die neue Stelle jeden Dienstag besetzen. Der regionale Standort entstand auf Initiative von der Offenbacher Integrationsdezernentin Sabine Groß und mit Unterstützung von Kai Klose, Minister für Soziales und Integration. Die Stadt Offenbach stellt AdiNet Rhein-Main die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Ich freue mich, dass ich das erste Regionalbüro von AdiNet Rhein-Main nach Offenbach holen konnte“, sagt Groß. „Die Stadt Offenbach hat die aus dem Menschenrecht auf Gleichheit vor dem Gesetz und den Schutz vor Diskriminierung erwachsenen Verpflichtungen bereits in 2016 für die eigene Verwaltung und die städtischen Eigenbetriebe in einer Antidiskriminierungsrichtlinie konkretisiert. Mit der neuen Regionalstelle AdiNet Rhein-Main eröffnen sich neue Möglichkeiten, auch für die Arbeit in anderen Städten und Gemeinden über Offenbach hinaus.“ „Ich bin selbst Offenbacherin und sehr gespannt auf die zahlreichen Akteure, die die Antidiskriminierungsarbeit in unserer lebendigen Region stärken möchten“ betont Mahsa Nangeli, die die Regionalstelle in Offenbach immer dienstags besetzen und von 16 - 17.30 Uhr Sprechzeiten zum Thema Antidiskriminierungsangebote in der Region anbieten wird.

Adresse: AdiNet Rhein-Main Regionalstelle Offenbach und Umgebung Rathaus Offenbach, Raum EG 20, Berliner Straße 100, 63065 Offenbach am Main

www.adinet-rhein-main.de

Hintergrundinformation AdiNet:

Um den Diskriminierungsschutz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort weiter zu stärken, fördert das Land Hessen seit 2018 den Auf- und Ausbau von regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken (AdiNet) in Nord-, Mittel- und Südhessen sowie im Rhein-Main-Gebiet. Die Netzwerke ergänzen und erweitern die Arbeit der im Jahr 2015 eingerichteten Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Zu den Schwerpunkten der AdiNet-Netzwerke gehören neben der Vernetzungsarbeit auch Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung und Prävention. AdiNet Rhein-Main ist ein lebendiger Zusammenschluss aus Initiativen, Vereinen, Organisationen und Interessierten, die gemeinsam antreten, um die Akzeptanz von Vielfalt im Rhein-Main-Gebiet zu fördern. Diskriminierung soll sichtbarer gemacht – und schon im Ansatz verhindert werden. AdiNet Rhein-Main wird von der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen-Landesausländerbeirat (agah) getragen und betreibt nun, neben dem Hauptsitz in Wiesbaden, die Regionalstelle in Offenbach.

Verstärkte polizeiliche Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Moscheen 05.04.2019

Treffen Polizeipräsident mit Moschee-Vertretern
Treffen Polizeipräsident mit Moschee-Vertretern © Stadt Offenbach

Polizei bekundet verstärkte Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Offenbacher Moscheen

Nach den Anschlägen in Christchurch und Utrecht herrscht in den muslimischen Gemeinden in Offenbach eine Unsicherheit in Bezug auf die Sicherheitslage vor. Im Ausländerbeirat wurde am 20. März 2019 beschlossen, diesen Sorgen in einem Schreiben an den Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Südosthessen Ausdruck zu verleihen. Am vorigen Dienstag fand ein Treffen des Polizeipräsidenten Roland Ullmann mit Vorsitzenden von 15 Offenbacher Moscheen im Rathaus statt. Ausländerbeiratsvorsitzender Abdelkader Rafoud verwies einleitend auf die nicht unerhebliche Anzahl an Menschen, die bei den Freitagsgebeten und Feiertagen in den Moscheen anwesend seien. Bei den großen Moscheen in der Stadt könne man von 800 – 1.000 Besuchern ausgehen. „Der Ausländerbeirat steht für den interreligiösen Dialog und wendet sich gegen jedwede extremistischen Aktivitäten, wie beispielsweise dem Salafismus.“ so Abdelkader Rafoud. „Wir stehen voll und ganz auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.“ machte der Vorsitzende unmissverständlich deutlich. Der Bedarf nach einem Sicherheitsgefühl der muslimischen Gemeinden gerade an Tagen, an denen die Moscheen voll sind, müsse ernst genommen werden. Deshalb suche man jetzt das Gespräch mit der Polizei, um konkrete Handlungsoptionen auszuloten. Polizeipräsident Roland Ullmann zeigte großes Verständnis für die Sorge, die gerade nach solch schrecklichen Anschlägen, gleich wo sie stattgefunden hätten, vorherrsche und bedankte sich für das klare Bekenntnis des Ausländerbeirats zur Gewaltfreiheit. Klar sei, dass es sich bei dem Attentat in Neuseeland um einen Einzeltäter gehandelt habe. „Gleichwohl haben wir die Sicherheitslage bei uns in Hessen sofort bewerten müssen.“ sagte der Behördenleiter. Die Leiterin Abteilungsstab Stefanie König ergänzte, dass man heute wisse, der überführte Täter habe vereinzelte Bezüge nach Europa und auch nach Deutschland gehabt. Diese seien jedoch äußerst undifferenziert. Man könne davon ausgehen, dass keine konkrete Gefahr für Hessen bestehe, bleibe jedoch immer hochsensibel bei der Thematik. Michael Schmidt, Leiter des 1. Polizeireviers und Uwe Bennewitz, Leiter des 2. Polizeireviers in Offenbach führten aus, dass alle Moscheen im Offenbacher Stadtgebiet auf den regelmäßigen Touren der verschiedenen Streifendienste lägen. Seit Jahren seien der örtlichen Polizei die wichtigen Termine, bei denen viele Menschen die Moscheen besuchen, bekannt. Der jeweilige Dienstgruppenleiter habe diese in seiner täglichen Terminübersicht. Gut und richtig sei es, die Polizei über besondere Termine zu informieren, so Bennewitz. Im Übrigen könne und solle man die Leiter der Reviere oder die Kontaktbeamten bei Problemen oder Verdachtsmomenten jederzeit ansprechen. Man wünsche sich, dass hier keinerlei Scheu bei den muslimischen Gemeinden vorläge. „Uns ist es lieber, wenn einmal mehr als zu wenig angerufen wird. Schließlich ist die Sicherheit ein gemeinsames Anliegen von uns allen.“ erklärte Uwe Bennewitz. Wichtig sei auch zu erwähnen, dass Offenbach gemeinsam mit Heusenstamm als Schwerpunktdienststelle zur Abwehr von extremistischen Anschlägen als die ersten in Hessen ausgebildet worden wären. Dementsprechend gut sei man hier auch mit Gerät und diversen Möglichkeiten zur schnellen Beendung solcher Taten ausgerüstet, ergänzte der Polizeipräsident. Er wolle darüber hinaus nicht unerwähnt lassen, dass trotz keiner erkennbar erhöhten Bedrohungslage die Streifen zu Zeiten der Freitagsgebete eine erhöhte Aufmerksamkeit im Vergleich zur Vergangenheit aufbrächten. Der Migrationsbeauftrage des Polizeipräsidiums Südosthessen, Hüsamettin Eryilmaz, verwies in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeiten einer kriminalpolizeilichen Beratung im Polizeiladen oder bei Bedarf vor Ort bei den verschiedenen Moscheen. So könne man sowohl sicherheitstechnische Aspekte in den jeweiligen Moscheen eingehend prüfen als auch angepasste Verhaltensempfehlungen entwickeln, sagte Eryilmaz. Die Vertreter der Moscheen zeigten sich sehr zufrieden mit den Ausführungen des Polizeipräsidenten und seinen Kolleginnen und Kollegen und erklärten sich abschließend zu einer engen Zusammenarbeit mit den Behörden bereit.

Landtagskandidatinnen stellen sich im Ausländerbeirat vor 19.09.2018

Die Landtagskandidatinnen stellen sich im Ausländerbeirat vor
Landtagskandidaten im Ausländerbeirat © Stadt Offenbach

Vorstellung der Kandidaten für die Landtagswahl 2018 im Ausländerbeirat

Die Direkt-Kandidatinnen und Kandidaten aus Offenbach für die Landtagswahl in Hessen am 28. Oktober 2018 haben sich im Ausländerbeirat in seiner September-Sitzung vorgestellt. Bis auf den Vertreter der Partei die Violetten erschienen alle Kandidatinnen und Kandidaten oder Stellvertreterinnen und Stellvertreter. Auf dem Podium saßen Sven Malsy von den Linken, Oliver Stirböck von der FDP, Peter Freier als Stellvertreter des CDU-Kandidaten und hessischem Sozialminister Stephan Grüttner, Birgit Simon als Stellvertreterin des hessischen grünen Spitzenkandidaten und stellvertretenden Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir, Nadine Gersberg von der SPD, Dennis Lehmann von den Freien Wählern, Helge Herget von den Piraten und Christin Thüne von der AfD. Die Kandidatinnen und Kandidaten beleuchteten zunächst ihre jeweiligen Schwerpunkte und beantworteten im Anschluß die Fragen der Ausländerbeirats-Mitglieder. Besonders rege diskutierte Themen waren: Wahlrecht für alle Ausländer auf kommunaler Ebene, Integration und bezahlbarer Wohnraum.

31. Kulturfest der Nationen - Bericht 10.09.2018

Tanz auf dem Kulturfest der Nationen 2018
Das Kulturfest der Nationen 2018 © Stadt Offenbach
Der Wilhelmsplatz war stets mit Publikum gefüllt
Publikum Wilhelmsplatz 31. Kulturfest der Nationen 2018 © Stadt Offenbach
Kulinarisches Highlight auf dem 31. Kulturfest der Nationen
© Stadt Offenbach

In zwei Tagen um die Welt

Die Vielfalt Offenbachs ist allgemein bekannt. Für manch Auswärtigen ungewöhnlich ist die große Anzahl von Bürgern mit Wurzeln aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt für Offenbacher seit Jahrzehnten gelebte Normalität. Die große Bandbreite der kulturellen Identitäten wird seit über 30 Jahren beim „Kulturfest der Nationen“ auf dem Wilhelmsplatz ein ganzes Wochenende lang gefeiert. Mit über 20 teilnehmenden Ausländervereinen und an die 200 auftretenden Künstlern, deren ursprüngliche Heimat auf vier Kontinenten verteilt ist, spannte sich am 8. und 9. September wieder einmal ein weltweiter kultureller Bogen.

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber dankt im Nachgang den teilnehmenden Vereinen und ehrenamtlich auftretenden Künstlern, die das Kulturfest prägen. „Das Festival will sich bewusst von der glitzernden Perfektion kommerzieller Veranstaltungen abheben und bildet somit ganz bewusst die Lebensrealität der Integrationshauptstadt Offenbach ab. Schon seit Langem ist das Kulturfest der Nationen ein fester Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Lebens der Stadt Offenbach und ein immens wichtiger Beitrag zur Integrationsarbeit unserer Stadt.“ zeigt sich der Stadtverordnetenvorsteher überzeugt.

Besondere Bedeutung misst der für die alljährliche Organisation zuständige Ausländerbeirat der Wertschätzung der einzelnen Vereine aus den verschiedenen Volksgruppen zu. „Es ist eine musikalische Reise um die ganze Welt.“ kommentiert die Geschäftsführerin des Ausländerbeirats Waltraud Schäfer das von ihr verantwortete Rahmenprogramm. Für die Menschen von Bosnien bis Korea sei es von großer Bedeutung, eine Wertschätzung ihrer Kultur durch einen Auftritt ihrer Landsleute auf der großen Bühne zu erfahren, ergänzt Schäfer.

Bei optimalem Sonnenwetter war der Wilhelmsplatz durchgängig bestens mit Besuchern gefüllt. Neben dem kulturellen und kulinarischen Angebot suchten aber auch viele Bürger das direkte Gespräch mit Vertretern des Ausländerbeirats, wie der Vorsitzende des Gremiums Abdelkader Rafoud zu berichten weiß. Die Beratung der Vereine in vielfältigen Fragen wie Vereinsgründung und anderen organisatorischen Fragen sei eines der zentralen Aufgaben des Ausländerbeirats, so Rafoud. Gerade der interkulturelle Dialog könne auf diesem Fest eins zu eins umgesetzt werden. In einem gesellschaftlichen Klima wie dem derzeitigen, seien die Aufgaben für Integrationsarbeit umso wichtiger, waren sich alle Beteiligten abschließend einig. Der Termin für nächstes Jahr stehe bereits fest. Offenbach lasse sich nicht nehmen, seine ungemeine Vielfalt zu zeigen und zu feiern.

Kulturfest der Nationen jährt sich zum 31. Mal 03.09.2018

Plakat 31. Kulturfest der Nationen 2018
Plakat 31. Kulturfest der Nationen 2018 © Stadt Offenbach
Programm Kulturfest 2018
Programm Kulturfest 2018 © Stadt Offenbach

31. Kulturfest der Nationen zeigt Offenbacher Vielfalt

Das alljährlich vom Ausländerbeirat organisierte Fest findet in diesem Jahr bereits zum 31. Mal statt. Wie immer wird ein ganzes Wochenende auf dem schönsten Platz der Stadt, dem Wilhelmsplatz, gefeiert. Der Besuch lohnt sich angesichts der Vielfalt von internationalen Speisen und dem bunten Bühnenprogramm. Kaum ein kulinarischer Wunsch wird unerfüllt bleiben. Ob gegrillte Sardinen, Cevapcici, Polenta, Fleischbällchen, Döner, Frühlingsrollen, Sushi, Kuchen oder Süßspeisen: die Vereine aus Bangladesch, Bosnien, Griechenland, Italien, Kroatien, Marokko, Portugal, Rumänien, Serbien, Somalia, Korea und der Türkei verwöhnen die zahlreichen Besucher mit Leckereien, traditionellen Volkstänzen, Musik und Folklore. Bürgermeister Peter Freier, Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber sowie der Vorsitzende des Ausländerbeirates, Abdelkader Rafoud, eröffnen das Fest am Samstag, 08. September, um 18 Uhr. Bis Sonntag um 20 Uhr wird, mit der gebotenen Nachtruhe, gefeiert.

Oberbürgermeisterkandidaten stellen sich im Ausländerbeirat vor 16.08.2017

Vorstellung der Oberbürgermeisterkandidaten 2017 beim Ausländerbeirat
© Stadt Offenbach

Vorstellung der Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im Ausländerbeirat

Die erste Sitzung des Ausländerbeirats nach der Sommerpause nutzten die Kandidaten der Oberbürgermeisterwahl, um sich den Mitgliedern des Ausländerbeirats persönlich vorzustellen. Herr Bürgermeister Peter Schneider von B'90/Die Grünen, Herr Stadtrat Peter Freier von der CDU, Herr Stadtrat Dr. Felix Schwencke von der SPD, Frau Elke Kreiss von DER LINKEN, Frau Christin Thüne von der AfD, Herr Helge Herget von der Piratenpartei und Herr Muhsin Senol von der FNO stellten ihre Programme vor und diskutierten mit den Mitgliedern und Gästen des Ausländerbeirats über Integration, bezahlbaren Wohnraum und die Zukunft Offenbachs.

Integrationspreis der Stadt Offenbach an ALB Mitglied Naime Demirezen verliehen 16.03.2017

Verleihung Integrationspreis 2017
von links nach rechts: Peter Freier, Naime Demirezen, Abdelkader Rafoud © Stadt Offenbach

Naime Demirezen bekommt Integrationspreis der Stadt Offenbach verliehen

Der Ausländerbeirat Offenbach freut sich über die Verleihung des Integrationspreises der Stadt Offenbach an Naime Demirezen, langjähriges Mitglied des Ausländerbeirats, für ihre "hervorragenden Leistungen im Bereich der Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger" und gratuliert Frau Demirezen auch an dieser Stelle noch einmal zu ihrem Engagement im Bereich Integration, insbesondere in der Arbeit mit Flüchtlingen. Anlässlich der Preisverleihung sprachen sowohl Konsul Özkan Durmaz als auch Religionsattaché Ramazan Grußworte vom Türkischen Generalkonsulat in Frankfurt. Musikalisch begleitet wurde die Preisverleihung durch die Jugendmusikgruppe des türkischen Familienvereins in Mühlheim e.V.

Hoher Besuch zu Gast beim Ausländerbeirat Offenbach 06.03.2017

Die marokkanische Delegation mit Generalkonsul Mohammed Achgalou
© Stadt Offenbach

Marokkanische Delegation zu Besuch im Offenbacher Rathaus

Ihre Teilnahme an den Düsseldorfer „Tagen der Region Oriental und der Marokkaner weltweit“ nutzte eine mehrköpfige Delegation aus Marokko für einen Besuch im Offenbacher Rathaus am 06.03.2017. Auf Einladung des Vorsitzenden des Ausländerbeirats Abdelkader Rafoud trafen unter anderem hochrangige Politiker aus Driouch und Nador auf Bürgermeister Peter Schneider und den Sozialdezernenten Peter Freier, um über die erfolgreiche Integration insbesondere der marokkanischen Minderheit in Offenbach zu sprechen. Generalkonsul Mohammed Achgalou lobte die gute Zusammenarbeit. In der Zukunft soll die Zusammenarbeit zwischen den Städten noch verstärkt werden.

Sozialer Wohnungsbau und Parkplatznot 04.02.2017

Sozialer Wohnungsbau und Parkplatznot - Ausländerbeirat diskutiert mit Dezernent Peter Freier

von links nach rechts: Ismet Velagic, Abdelkader Rafoud, Peter Freier
von links nach rechts: Ismet Velagic, Abdelkader Rafoud, Peter Freier © Stadt Offenbach
Offenbach, 25.01.2017: In der ersten Sitzung des Ausländerbeirats der Stadt Offenbach am 25.01.2017 sprach Dezernent Peter Freier (CDU) vor den Mitgliedern über die positiven Entwicklungen im Haushalt der Stadt Offenbach im vergangenen und aktuellen Jahr. Zahlreiche interessierte und kritische Rückfragen aus den Reihen des Ausländerbeirats zeigten, dass Offenbach eine Stadt im Wandel ist. So waren die weniger werdenden Parkplätze in der Innenstadt und der geförderte Wohnungsbau Themen, die den Mitgliedern am Herzen lagen. Der Vorsitzende des Ausländerbeirats, Abdelkader Rafoud, sprach außerdem über die Ereignisse der Silvesternacht 2016 in Köln, zu denen er nach dem Jahreswechsel verschiedene Presseanfragen erhielt. Er zeigte sich erleichtert, dass die gute Polizeiarbeit einer Wiederholung der Ereignisse der Silvesternacht 2015 keine Chance gelassen habe, da dies die Integrationsarbeit auch in Offenbach um Jahre hätte zurückwerfen können. Herr Ismet Velagic bedankte sich bei Herrn Rafoud für dessen Unterstützung bei der Gründung des Bosnischen Kulturvereins in Offenbach und überreichte ihm eine Ehrenurkunde. Die Mitglieder des Ausländerbeirats regten weiter Projekte zur konkreten Antiextremismus-Arbeit in den Vereinen und Moscheen in Offenbach an, eine Idee, die Dezernent Peter Freier ausdrücklich begrüßte. (Erschienen in der Offenbach Post vom 04.02.2017)
Die marokkanische Delegation mit Generalkonsul Mohammed Achgalou Stadt Offenbach
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